{"product_id":"ehringhausen-mais-whisky-6-jahre","title":"Mais Whisky 6 Jahre","description":"\u003ch2\u003eMais Whisky 6 Jahre. Sechs Jahre Bourbonfass, gebrannt in Westfalen.\u003c\/h2\u003e\n\n\u003cblockquote\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMais Whisky 6 Jahre\u003c\/strong\u003e ist ein im Pot-Still-Verfahren gebrannter Getreidewhisky der Brennerei Ehringhausen, sechs Jahre in amerikanischen Bourbonfässern gereift und auf 738 Flaschen limitiert. Kein rauchiger Scotch, kein Verschnitt, keine Massenabfüllung.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/blockquote\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMais Whisky 6 Jahre\u003c\/strong\u003e ist ein westfälischer Getreidewhisky der Brennerei Ehringhausen aus Werne, gebrannt aus regionalem Mais und sechs Jahre im Bourbonfass ausgebaut. Schwenken Sie das Glas, bevor der erste Schluck fällt. Warme Vanille steigt auf, dahinter Karamell und der trockene Duft getoasteter Eiche. Es ist ein Aromenspiel, das man eher in Kentucky vermuten würde als im Münsterland. Genau diese Verschiebung macht den Reiz aus: ein Whisky mit amerikanischer Seele und westfälischer Herkunft.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch3\u003eCremig wie ein Bourbon, eigenständig im Abgang\u003c\/h3\u003e\n\n\u003cp\u003eMais bringt eine samtige Textur und eine süßliche Tiefe mit, die Gerste so nicht liefert. In der Nase stehen Vanille und Karamell, ergänzt um einen Hauch Kokos und die warme Würze des Fasses. Lassen Sie dem Glas zwei, drei Minuten Zeit, dann schiebt sich eine leise Note von Honig und reifer Birne dazwischen. Am Gaumen wird der Brand cremig, malzig und beinahe buttrig, ohne je zuckrig zu wirken. Die Süße stammt aus Getreide und Holz, nicht aus einer Nachzuckerung — ein Unterschied, den man am trockenen, sauberen Nachklang schmeckt.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDer Körper ist kraftvoll, der Alkohol präsent, aber eingebunden. Druck ja, Schärfe nein. Im Abgang bleiben Karamell und eine leise Röstnote stehen, die an dunkles Brot erinnert. Wer Bourbon kennt, findet hier Vertrautes und zugleich etwas Neues: Die Vanille sitzt an derselben Stelle, doch das Destillat darunter wirkt klarer und getreidiger — die Handschrift einer kleinen Brennblase statt einer Großdestillerie. Wer torfigen Rauch oder maritime Islay-Töne erwartet, wird diesen Whisky als zu weich empfinden. Auch die pfeffrige Kante eines Roggenbrands fehlt bewusst — hier regieren Wärme und Schmelz.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch3\u003ePur bei 16 bis 20 Grad, ein Tropfen Wasser als Schlüssel\u003c\/h3\u003e\n\n\u003cp\u003eSein volles Aroma zeigt der Mais Whisky bei 16 bis 20 °C, pur und ohne Eis. Wählen Sie ein Nosing-Glas oder einen Tumbler mit schwerem Boden: Das bauchige Nosing-Glas bündelt die Vanille, der Tumbler lässt dem Karamell mehr Luft. Probieren Sie den ersten Schluck unverändert. Danach lohnt ein einzelner Tropfen Wasser, denn er bricht die Oberflächenspannung, öffnet die Vanille deutlich und legt eine zweite Schicht Frucht frei. Auf Eiswürfel sollten Sie verzichten — Kälte verschließt die Aromen und lässt nur das Holz übrig.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eAls Begleitung empfehlen sich dunkle Schokolade ab 70 Prozent Kakao, gereifter Bergkäse und geröstete Walnüsse. Überraschend gut funktioniert ein Stück warmer Apfelkuchen: Die Karamellnoten greifen die gebackenen Äpfel unmittelbar auf. Für einen Digestif-Teller nach dem Essen genügen drei Komponenten — zwei Stücke Zartbitterschokolade, eine Handvoll Walnüsse, dazu zwei Zentiliter Whisky im vorgewärmten Glas. Wer Käse bevorzugt, reicht einen zwölf Monate gereiften Bergkäse in dünnen Scheiben; sein salziger Schmelz verlängert das Karamell des Brands um Minuten. Weitere Flaschen dieser Art finden Sie in unserer \u003ca href=\"\/en\/collections\/whisky\"\u003eWhisky-Auswahl\u003c\/a\u003e.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eGut zu wissen:\u003c\/strong\u003e Für Cocktails und Highballs ist diese Abfüllung nicht gedacht — dafür ist sie zu selten und zu charaktervoll. Wer einen Mixing-Whisky sucht, greift besser zu einer Standardabfüllung. Diese Flasche gehört ins Glas, nicht in den Shaker.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch3\u003ePot Still, getoastete Weißeiche und Geduld aus Werne\u003c\/h3\u003e\n\n\u003cp\u003eHinter diesem Whisky steht eine Kornbrennerei, die seit 1962 in Werne im südlichen Münsterland arbeitet. Seit 2012 führen Theres und Georg den Familienbetrieb in dritter Generation. „Korn kann mehr\" lautet der Leitsatz des Hauses, und dieser Whisky ist seine bislang konsequenteste Umsetzung. Wer über Jahrzehnte Getreide destilliert und Brände im Holzfass ausbaut, beherrscht jeden Handgriff, den ein Whisky verlangt. Es fehlte nur die Geduld, ein Fass sechs Jahre lang unangetastet zu lassen.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eGebrannt wird chargenweise im Pot-Still-Verfahren, also in der kupfernen Brennblase statt in der kontinuierlich laufenden Kolonne. Das ist der aufwendigere Weg: Jede Charge wird einzeln eingemaischt, erhitzt und am Ende präzise geschnitten, wie Brenner die Trennung von Vor-, Mittel- und Nachlauf nennen. Dafür bleiben mehr schwere Aromastoffe im Destillat — genau die Substanz, die eine lange Fassreife braucht, um nicht vom Holz überdeckt zu werden.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eAnschließend übernimmt getoastete amerikanische Weißeiche. Toasten heißt erhitzen, nicht ausbrennen: Ein ausgeflämmtes Fass gibt Röstaromen und Rauch ab, ein getoastetes dagegen Vanille, Karamell und feine Gewürznoten. Sechs Jahre Reife bedeuten das Doppelte der gesetzlichen Mindestzeit von drei Jahren. Mit jedem Jahr verdunstet zudem ein Teil des Inhalts durch die Fasswand — Brenner nennen diesen Verlust den Anteil der Engel. Was bleibt, wird dichter, runder und dunkler, und genau dieser Verlust erklärt, warum am Ende nur 738 Flaschen übrig waren.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch3\u003e738 Flaschen einer westfälischen Rarität\u003c\/h3\u003e\n\n\u003cp\u003eMais ist in deutschen Brennblasen die Ausnahme, in den USA dagegen die Grundlage fast jedes Bourbons. Ein Bourbon muss dort zu mindestens 51 Prozent aus Mais gebrannt werden — hierzulande greift kaum eine Brennerei zu diesem Getreide, weil Gerste und Roggen die Tradition dominieren. Diese Abfüllung schlägt die Brücke: amerikanisches Getreide, amerikanischer Fasstyp, westfälisches Handwerk.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003e738 Flaschen wurden gefüllt, dann war das Fass leer — nachlegen lässt sich nur, wer erneut sechs Jahre wartet. Wer nachvollziehen möchte, wie das Haus zum Whisky fand, probiert den \u003ca href=\"\/en\/products\/ehringhausen-dinkelkorn-holzfassgelagert-500ml\"\u003eholzfassgelagerten Dinkelkorn\u003c\/a\u003e aus demselben Fasstyp oder stöbert im \u003ca href=\"\/en\/collections\/brennerei-ehringhausen\"\u003eSortiment der Brennerei Ehringhausen\u003c\/a\u003e. Als Geschenk trifft die Flasche Liebhaber amerikanischer Whisky-Stilistik ebenso wie Sammler regionaler Brände. Bei einer Verkostung unter Freunden ist sie die Flasche, über die gesprochen wird — nicht wegen eines lauten Etiketts, sondern wegen der Frage, warum eigentlich niemand sonst in Westfalen Mais brennt.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eEin Whisky, der zeigt, dass zwischen Münsterland und Kentucky manchmal nur sechs Jahre Fassreife liegen.\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n","brand":"Brennerei Ehringhausen","offers":[{"title":"500 ml","offer_id":57005906657606,"sku":"024BEH50215","price":49.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/4960\/1350\/files\/ehringhausen-mais-whisky.png?v=1784819444","url":"https:\/\/genussland.de\/en\/products\/ehringhausen-mais-whisky-6-jahre","provider":"genussland","version":"1.0","type":"link"}