Es gibt diesen Moment am Morgen nach der Dusche, in dem viele Haushalte zu einem Supermarkt-Deodorant greifen, ohne viel nachzudenken. Aluminiumhaltige Sprays, alkoholgetränkte Roller, parfümierte Sprays, die den ganzen Morgen nachwirken. Dabei gibt es leise Alternativen — auf Basis von Bienenwachs, Kokosöl, Natron, Salbei — die genauso zuverlässig wirken und für viele Menschen besser verträglich sind.
Ein Wechsel zum aluminiumfreien Deo ist kein dogmatischer Akt, sondern eine kleine, tägliche Umstellung, die sich bei vielen als angenehmer herausstellt.
Zwei Manufakturen mit puristischem Ansatz
Walde aus dem Schwarzwald stellt seit Jahrzehnten klassisch deutsche Pflegeprodukte her — Schafmilchseifen, Deo-Cremes, Pflegeöle. Die Rezepturen sind schlicht, die Zutatenlisten kurz, und das Deo kommt in der Cremeform im Glas-Tiegel.
Tiroler Reine aus dem Zillertal arbeitet mit denselben Zutaten, die auch die Seifen und Cremes des Hauses prägen — Schafmilch, Bienenwachs, alpine Kräuter. Das Resultat: Deodorants mit einem ruhigen, unaufdringlichen Duft, der nicht mit dem Tagesparfum kollidiert.
Die Formen
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Deo-Creme — im kleinen Tiegel, mit den Fingern aufgetragen. Meist auf Natron- und Kokosöl-Basis.
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Deo-Stick — trockenere Konsistenz, direkt an die Haut.
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Naturdeo-Sprays — ohne Aluminium, meist auf Alkohol-Basis mit ätherischen Ölen.
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Körperöle & Pflegebalsame — die Ergänzung nach der Dusche.
Ein Hinweis für den Umstieg: Wer von einem Aluminium-Antitranspirant auf ein naturbasiertes Deo wechselt, erlebt in den ersten zwei Wochen oft einen Übergang — die Haut muss sich umstellen, und auch der Körper. Nach zehn bis vierzehn Tagen regulieren sich die Talg- und Schweißdrüsen auf das mildere Produkt ein. Wer diese erste Phase durchhält, findet häufig, dass das naturbasierte Deo im Alltag mindestens so gut wirkt — und dabei die Haut angenehmer hinterlässt.
Siehe auch: Seife & Flüssigseife, Handcreme & Pflege.