Im Valle Argentina, eine Stunde landeinwärts von Sanremo, liegen die Hänge, an denen die ligurische Taggiasca-Olive seit jeher zuhause ist. Klein, dunkelviolett, mild im Geschmack — und in den Händen der Familie Roi seit über 120 Jahren in Ölform gebracht.
Seit 1900 in Familienhand
Giuseppe Roi baute 1900 die erste Roi-Ölmühle aus Holz und Stein in Badalucco. Heute betreibt Franco Roi das Unternehmen gemeinsam mit seiner Frau Rosella seit über drei Jahrzehnten. Die Familie besitzt rund 42 Hektar Land mit etwa 11.000 Taggiasca-Bäumen, die zwischen 60 und 500 Metern über dem Meer zwischen Wäldern und alten Kastanienbäumen wachsen.
Taggiasca — die feine Olive Liguriens
Die Taggiasca gehört zu den mildesten italienischen Olivensorten. Ihr Öl ist hellgrün mit goldenen Reflexen, von ausgewogener Fruchtigkeit, mit Anklängen an reife Mandeln und einer fast buttrigen Note im Abgang. Wo apulische Öle pfeffern, schmeichelt das ligurische Öl.
Mosto Roi — das ungefilterte Premium-Öl
Neben dem klassischen Olio Roi finden Sie bei genussland auch das Mosto Roi, eine ungefilterte Premium-Linie mit voller Trübung und intensiverer Aromatik. Ein Öl, das Sie an einem ruhigen Tag verkosten — auf gegrilltem Brot oder über einer Tomatensuppe.
Wofür Sie ein Olio Roi verwenden
Taggiasca-Öl ist ideal für alles, was nicht überdeckt werden soll: für Fisch, helles Fleisch, Salate mit feinem Gemüse, weiche Käse oder gekochte Kartoffeln. Auch in Mayonnaise oder Vinaigrette bleibt der mildere Charakter erhalten.
Häufige Fragen zu Olio Roi
Was unterscheidet die Taggiasca von anderen Olivensorten?
Die Taggiasca ist klein und dunkelviolett und gilt als eine der mildesten italienischen Olivensorten. Ihr Öl ist hellgrün mit goldenen Reflexen, ausgewogen-fruchtig, mit Mandel- und feinen Buttertönen — wo apulische Öle pfeffern, schmeichelt das ligurische Öl.
Was ist Mosto Roi?
Mosto Roi ist die ungefilterte Premium-Linie der Familie Roi. Anders als das klassische Öl bleiben die feinen Trubstoffe im Glas und sorgen für eine vollere, intensivere Aromatik — ein Öl, das man bewusst verkostet statt nur kocht.
Wie lange ist ein natives Olivenöl extra haltbar?
Ungeöffnet rund zwölf bis achtzehn Monate, geöffnet sechs bis neun Monate — vorausgesetzt, es wird kühl, dunkel und gut verschlossen gelagert. Ein junges, frisches Öl ist dabei immer einem alten vorzuziehen.
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