Die Algarve ist Portugals südlichste Region — und eine aufstrebende Premium-Olivenöl-Region Europas. Atlantisches Klima, kalkhaltige Böden, viele Sonnenstunden. Hier, in der Region Olhão, presst Viveiros Monterosa seit den späten 1990er-Jahren sortenreines, biologisches Olivenöl auf der Quinta am Cerro de São Miguel.
Viveiros Monterosa — die Algarve-Geschichte
Detlev von Rosen kam 1969 aus Schweden in die Algarve und baute zunächst Gemüse für den nordeuropäischen Markt an. 1972 stellte er auf Zierpflanzen um und gründete Viveiros Monterosa. Erst in den späten 1990er-Jahren begann die Olivenölproduktion — ausgelöst durch Dürren, die andere Kulturen unrentabel machten, und mit Beratung des Agronomen José Gouveia. Heute führen Eduardo Martins und José Dâmaso die Quinta weiter — sie arbeiten zertifiziert biologisch und konsequent sortenrein, in einer Region, in der Cuvées sonst noch der Standard sind.
Vier portugiesische Olivensorten sortenrein
Die Algarve hat ein eigenes Sortenspektrum, das sich von Italien und Spanien klar unterscheidet:
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Cobrançosa — die typisch portugiesische Olive, mild und mit feiner Bitternote
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Verdeal — kräftiger, mit grünen Kräuter- und Tomatenaromen
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Picual — würzig und intensiv, lagerfähig, hier in portugiesischer Interpretation
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Macanilha — eine portugiesische Spezialität, fruchtig und süßlich
Cerro de São Miguel und Horta do Felix
Das Cerro de São Miguel ist die Spitzenlinie aus dem gleichnamigen Hügel — eines der bestplatzierten Algarve-Öle in internationalen Wettbewerben. Wer die Monterosa-Welt zunächst preisattraktiv kennenlernen möchte, beginnt mit dem Horta do Felix, einem fruchtig-runden Cuvée aus mehreren Algarve-Sorten.
Wofür Sie ein Monterosa verwenden
Cobrançosa und Macanilha sind milde Tafel-Öle für Brot, weichen Käse und Tomatensalate. Verdeal und Picual halten ihren Charakter auch bei warmen Gerichten — über gegrilltem Fisch, in Eintöpfen oder zur Pasta.
Häufige Fragen zu Monterosa
Was unterscheidet portugiesisches Olivenöl von italienischem oder spanischem?
Portugal hat eigene autochthone Sorten wie Cobrançosa, Verdeal und Macanilha, die in Italien und Spanien kaum verbreitet sind. Die Algarve-Öle sind dabei oft milder als andalusische Picual und etwas weniger pfeffrig als apulische Coratina — eine eigene, atlantisch geprägte Handschrift.
Sind alle Monterosa-Öle Bio?
Die Hauptlinien (sortenrein, Cerro de São Miguel) tragen das EU-Bio-Siegel. Bei einzelnen Linien lesen Sie die genaue Zertifizierung am Etikett.
Was ist die Cobrançosa?
Die Cobrançosa ist die häufigste portugiesische Olivensorte, vorwiegend im Norden Portugals und der Algarve angebaut. Sie liefert milde, ausgewogene Öle mit feiner Bitternote — die richtige Wahl, wenn ein gutes Tafelöl gesucht wird, das nicht überdeckt.
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