Es gibt diesen kleinen Moment am Tisch, wenn vor jedem Platz ein gutes Steakmesser liegt — schwer, mit Holzgriff, eine Klinge, die nicht sägt, sondern schneidet. Gäste nehmen es wortlos in die Hand und merken den Unterschied beim ersten Schnitt. Das Rinderfilet wird nicht mehr gedrückt, sondern getrennt. Und das verändert das Essen.
Ein gutes Steakmesser gehört nicht in die Küchenschublade, sondern auf den Tisch. Nicht nur für das Rinderfilet am Freitag, auch für das Kotelett am Dienstag. Und ein Set von sechs Stück ist einer der unauffälligen Luxusschritte, mit denen man seinen Abendtisch deutlich aufwertet — ohne dass es auf den ersten Blick auffällt.
Güde Solingen, vollgeschmiedet
Auch für den Tisch gilt bei Güde die gleiche Philosophie wie für die Küche: vollgeschmiedete Klingen, aus einem Stück Stahl, mit einem Kropf, der Hand und Klinge perfekt trennt. Die Steakmesser sind glatt geschliffen (kein Wellenschliff), was das Fleisch sauber durchtrennt, statt es auszufransen. Der Griff ist Holz oder Pom-Kunststoff — beide halten Jahrzehnte durch.
Was ein gutes Steakmesser leistet
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Glatter Schliff statt Wellenschliff — trennt Fleischfasern, statt sie zu zerreißen.
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Mindestens 12 cm Klinge — für das Durchtrennen auch dickerer Steaks ohne Sägen.
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Griff, der in der Hand liegt — nicht zu schlank, nicht zu wuchtig.
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Ausgewogene Balance — Klinge und Griff in etwa gleich schwer.
Der Tipp für das Servieren: Legen Sie die Steakmesser nicht erst zum Essen auf den Tisch, sondern schon beim Decken — genauso wie das normale Besteck. Das spart Umräumen und signalisiert die Ankunft des Hauptganges, bevor er kommt. Ein kleines Detail, das aus einem Abendessen einen Abend macht.
Siehe auch: Kochmesser, Besteck & Salatbesteck.