MURI Drinks — alkoholfreie Cuvées aus Kopenhagen
MURI Drinks aus Kopenhagen gehört zu den bemerkenswertesten Manufakturen der nordischen alkoholfreien Szene. Die Marke wurde 2020 von Murray Paterson gegründet, einem Destillateur aus dem Vereinigten Königreich, der zuvor bei der renommierten Kopenhagener Destillerie Empirical Spirits tätig war. Unterstützt wird er von Ioakeim Goulidis, der zuvor zum Fermentationsteam des Restaurants Noma gehörte. Mit dieser Herkunft hat MURI eine konsequente Position eingenommen: alkoholfreie Cuvées entstehen als eigenständige Produkte, nicht als Imitation klassischer alkoholischer Getränke.
Fermentation als Markenkern
Anders als bei der Vakuumdestillation, die einen Wein vom Alkohol befreit, oder der Aroma-Extraktion, die Frucht-Aromen in eine Trägerflüssigkeit überträgt, arbeitet MURI mit Fermentation als zentralem Verfahren — Stachelbeeren werden vergoren, Tee wird fermentiert, Quitten werden zu Kefir verarbeitet. Diese fermentierten Komponenten werden mit Aufgüssen, Botanicals und Gewürzen zu komplexen Cuvées zusammengeführt. Das Ergebnis sind Getränke, die geschmacklich näher an Pet-Nat-Weinen oder Skandinavischen Wildkräuter-Aufgüssen liegen als an klassischen alkoholfreien Säften.
Die fünf MURI-Cuvées
Passing Clouds. Eine prickelnde Cuvée aus fermentierten Stachelbeeren, Quitten-Kefir, Jasmintee, Kvass mit Waldmeister und Geranie. Trockene, komplexe und florale Noten, mit einer Anmutung, die an Pet-Nat-Weine erinnert.
Sherbet Daydream. Eine fruchtige, prickelnde Cuvée mit nordischer Beerenwelt — geschmacklich verspielt, leichter zugänglich als Passing Clouds.
Yamilé. Eine Cuvée mit warmen, gewürzigen Noten — das alkoholfreie Pendant zu einem komplexen Vermouth.
The four horsemen. Vier Botanicals als Cuvée, mit dunkler, kräuterbetonter Aromatik. Funktioniert als alkoholfreier Negroni-Ersatz oder als Begleiter zu kräftigen Speisen.
Fade to black. Die intensivste der MURI-Cuvées — dunkel, dicht, mit einer Anmutung, die an einen reduzierten Wein erinnert. Ein Begleiter zu Schoko-Desserts oder Wildgerichten.
Wofür Sie MURI Drinks verwenden
- Als Apéro vor dem Menü — Passing Clouds oder Sherbet Daydream im Champagnerglas
- Als Begleitung zum Menü — Yamilé zur Vorspeise, Four Horsemen zum Hauptgang, Fade to Black zum Dessert
- Als alkoholfreies Pairing-Erlebnis bei Dinner-Partys — wer Wein-Pairings liebt, findet bei MURI das alkoholfreie Pendant
- Als Geschenk an genießerische Freunde — die nordische Designsprache und das eigene Format heben MURI von klassischen alkoholfreien Getränken ab
Häufige Fragen zu MURI Drinks
Was unterscheidet MURI von alkoholfreien Weinen oder Sirupen?
MURI hat sich bewusst gegen die Imitation klassischer alkoholischer Getränke entschieden. Statt einen Wein zu entalkoholisieren oder einen Sirup mit Aromen zu versetzen, entstehen die MURI-Cuvées als eigenständige Komposition aus fermentierten Komponenten, Aufgüssen und Botanicals. Geschmacklich liegen sie näher an einem Pet-Nat-Wein oder einem komplexen Vermouth als an einer Limonade.
Wer steckt hinter MURI Drinks?
MURI wurde 2020 von Murray Paterson aus dem Vereinigten Königreich gegründet, der zuvor bei Empirical Spirits in Kopenhagen — einer Destillerie mit experimenteller Ausrichtung — tätig war. Sein Mitstreiter Ioakeim Goulidis bringt Erfahrung aus dem Fermentationsteam des Restaurants Noma in Kopenhagen mit, das international als kulinarisches Avantgarde-Haus gilt.
Welche MURI-Cuvée passt zu welcher Speise?
Generell folgt das Pairing dem klassischen Wein-Pairing: helle, prickelnde Cuvées (Passing Clouds, Sherbet Daydream) zu Vorspeisen und leichten Hauptgerichten, gewürzige Cuvées (Yamilé) zu Vorspeisen, dunkle, kräuterbetonte (Four Horsemen) zu Hauptspeisen mit Wild oder Lamm, intensive Cuvées (Fade to Black) zu Desserts oder Käse.
Wie lange ist eine MURI-Flasche haltbar?
Eine ungeöffnete Flasche hält sich bei dunkler, kühler Lagerung etwa ein Jahr. Nach dem Öffnen empfehlen wir, den Inhalt innerhalb von ein bis zwei Tagen zu trinken — die fermentierten Komponenten sind oxidationsempfindlicher als ein klassischer Saft, und die feinen Aroma-Nuancen verlieren mit der Zeit an Tiefe.
Alkoholfreie Cuvées aus Kopenhagen — fermentiert, eigenständig, nicht imitiert.