Umbrien, das grüne Herz Italiens, zwischen Florenz und Rom. Schon die Etrusker pflanzten hier Olivenbäume, und die Frantoio Bartolini steht seit 1850 in dieser Tradition. Begonnen hat alles mit einer kleinen Ölmühle, die noch von Pferden angetrieben wurde — heute ist Bartolini ein zertifiziert biologischer Mischbetrieb in sechster Generation.
Seit 1850 in Familienhand
Die Bartolinis bewirtschaften nicht nur Olivenhaine, sondern züchten auch Rinder, bauen Hülsenfrüchte und Getreide an — die klassische italienische azienda agricola, in der jedes Element zum anderen gehört. Olivenöl ist der bekannteste Teil, aber nicht der einzige.
Der umbrische Sortenmix
Bartolini-Öle entstehen aus drei Olivensorten in klassischer mittelitalienischer Komposition:
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Moraiolo — die kräftige Hauptsorte, würzig und mit deutlichem Bittermandel-Charakter
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Leccino — milder, mit weichem, runderem Frucht-Profil
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Frantoio — die toskanisch-umbrische Klassik, ausgewogen und grasig
Die Oliven werden im November und Dezember von Hand geerntet und in derselben Nacht bei kühlen Temperaturen in der eigenen Mühle gepresst — ein mittelkräftiges, grasig-fruchtiges Öl mit deutlich umbrischer Handschrift.
Wofür Sie ein Bartolini-Öl verwenden
Umbrische Öle sind Allrounder: über Pasta mit Wildschweinragout, in eine Linsensuppe, über gegrilltes Gemüse oder einen Bohneneintopf. Auch zu Wildgerichten passt der grasig-würzige Charakter.
Häufige Fragen zu Bartolini
Was unterscheidet umbrisches von toskanischem Olivenöl?
Beide Regionen arbeiten mit denselben Hauptsorten (Frantoio, Moraiolo, Leccino), aber Umbrien liegt höher und kühler. Das ergibt etwas grasigere, kräutrigere Profile — toskanische Öle sind oft eine Spur fruchtiger und weicher.
Was bedeutet "biologischer Mischbetrieb"?
Bartolini bewirtschaftet seinen ganzen Hof biologisch — also nicht nur die Olivenhaine, sondern auch Felder, Tierhaltung und Getreideanbau. Das EU-Bio-Siegel auf dem Olivenöl steht für synthetisch-pestizidfreien Anbau, dokumentierte Rückverfolgbarkeit und jährliche Kontrolle.
Warum nachts pressen?
Pressung in der Erntenacht hat zwei Vorteile: niedrigere Außentemperaturen schonen die empfindlichen Aromen, und der zeitliche Abstand zwischen Pflücken und Pressen bleibt minimal. Beides erhält die frischen, grasigen Noten, die ein junges Öl ausmachen.
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