Französische Spezialitäten sind selten spektakulär und fast immer präzise. Ein Stück dunkle Schokolade, das langsam auf der Zunge zergeht. Bretonisches Karamell, das nach Butter und Salz schmeckt. Eine Sardine, die ein Jahr im Olöl gereift ist. Frankreich ist das Land, in dem aus wenigen Zutaten große Momente entstehen.
Bei genussland.de finden Sie französische Feinkost von über zwanzig Manufakturen — nach Region und Hersteller geordnet, vom Elsass bis zum Baskenland.
Schokolade und Süßes
In Voiron nahe Grenoble führt die Familie Bonnat seit 1884 eine der ältesten Schokoladenmanufakturen Frankreichs. Zwei Zutaten — Kakao und Zucker — und trotzdem mehr Geschmackstiefe als in den meisten Tafeln der Welt.
Aus der Bretagne kommt La Maison d’Armorine mit dem Salidou-Karamell, das dort zu jedem Crêpe gehört. Gavottes backen die hauchdünnen Crêpes dentelles, die beim kleinsten Biss zerbrechen; Traou Mad die butterschweren Galettes aus Pont-Aven. Aus dem Süden ergänzt die Biscuiterie de Provence mit Croquets und Mandelgebäck.
Sardinen und Fischkonserven — die französische Spezialität schlechthin
Nirgendwo sonst ist die Konservendose eine Delikatesse. In Frankreich schon: Gute Sardinen werden mit Jahrgang versehen, gelagert und wie Wein gereift. Wir führen gleich vier Häuser dieser Tradition — la belle-iloise von Belle-Île, La Quiberonnaise und Les Mouettes d’Arvor aus der Bretagne sowie La Perle des Dieux mit ihren Jahrgangssardinen aus der Vendée.
Senf, Essig und Aufstriche
Martin-Pouret aus Orléans stellt Essig noch nach dem langsamen Orléanais-Verfahren her und macht Senf, der nichts mit Supermarktware zu tun hat. Maison Bornibus aus Paris steht für die aromatisierten Senfsorten. Rue Traversette füllt Tapenade, Anchoïade und Pistou in kleine Gläser, Maison Ederki bringt das Piment d’Espelette aus dem Baskenland mit, und L’Épicurien steuert Konfitüren und Chutneys bei.
Frankreich schmeckt am besten, wenn man nicht versucht, es zu verbessern.
Getränke — von Champagner bis Sirup
Mit Champagne Drappier aus Urville und Le Brun de Neuville aus der Côte de Sézanne stehen zwei Häuser im Sortiment, die Champagner mit Handschrift machen. Alain Milliat presst sortenreine Säfte und Nektare aus dem Rhônetal, La Mortuacienne füllt französische Limonaden in Bügelflaschen, und Kusmi Tea bringt die russisch-französische Teetradition aus Le Havre mit.
Für die Bar kommen die Bio-Sirupe von Bacanha dazu — aus echten Aromen der Region Grasse, von Holunderblüte über Orgeat bis Yuzu. Jardins steuert alkoholfreie Aperitifs und Sirupe aus südfranzösischen Früchten bei, Le Coq Toqué Cidre aus der Normandie.
Honig und Tischkultur
Beauharnais liefert französische Honige, Le Jacquard Français die gewebte Tischwäsche aus den Vogesen — Geschirrtücher und Tischdecken, die eine französische Tafel erst vollständig machen.
Häufige Fragen zu französischen Spezialitäten
Was sind typisch französische Spezialitäten?
Je nach Region etwas völlig anderes. Die Bretagne steht für gesalzenes Karamell, Crêpes dentelles und Sardinen, die Provence für Tapenade, Olivenöl und Kräuter, das Baskenland für Piment d’Espelette und Patés, die Champagne für Schaumwein, Orléans für Essig und Senf. Genau diese regionale Vielfalt macht französische Feinkost aus — ein einzelnes Nationalgericht gibt es nicht.
Was unterscheidet französische Delikatessen von Supermarktware?
Meist das Verfahren und die Zeit. Ein Orléanais-Essig reift Wochen statt Stunden, eine Jahrgangssardine lagert Monate, eine Bonnat-Tafel besteht aus zwei Zutaten statt aus zwölf. Das schmeckt man, und es erklärt den Preisunterschied.
Welche französischen Spezialitäten eignen sich als Geschenk?
Gut funktionieren Dinge, die man selbst nicht kauft: eine Jahrgangssardine in der Sammlerdose, eine Tafel Bonnat aus einem einzelnen Anbaugebiet, ein Glas Piment d’Espelette oder ein Geschirrtuch von Le Jacquard Français. Alles davon hält lange und braucht keine Kühlung.
Wie lange sind französische Konserven haltbar?
Sardinen in Olöl gewinnen über Jahre und tragen deshalb oft einen Jahrgang — zwei bis fünf Jahre Lagerung sind bei guten Häusern ausdrücklich erwünscht. Die Dose einmal im Jahr wenden, dann verteilt sich das Öl gleichmäßig.
Französische Spezialitäten aus über zwanzig Manufakturen — nach Region und Hersteller geordnet.