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Ooni Pizzaofen Outdoor mobil

Ooni

Koda 16 – Gas-Pizzaofen

Pizzaofen, gasbetrieben, 16-Zoll-Backfläche

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Ooni Koda 16 Gas-Pizzaofen. 40 Zentimeter Backfläche, 500 Grad in 20 Minuten, Pizza in 60 Sekunden.

Ooni Koda 16 ist ein propangasbetriebener Pizzaofen für den Außenbereich der schottischen Marke Ooni. Kein Elektroofen für die Küche, kein Grill-Aufsatz, kein Multi-Fuel-Ofen für Holz oder Kohle.

Ooni Koda 16 ist der große Gas-Pizzaofen von Ooni mit 16 Zoll Backfläche — 40 Zentimeter, gemessen am Durchmesser des Cordierit-Pizzasteins. Stellt man den Koda 16 auf den Gartentisch, schließt die Propangas-Flasche an und dreht den Regler auf, setzt der L-förmige Brenner an der Rückwand die Flamme als halbrunden Bogen über den Stein. Nach rund zwanzig Minuten zeigt ein Infrarot-Thermometer 450 bis 500 Grad Celsius an der Steinoberfläche. Eine Pizza mit 30 Zentimetern Durchmesser braucht in diesem Ofen rund sechzig Sekunden — lang genug, dass der Boden Farbe bekommt, kurz genug, dass die Tomatensauce nicht verkocht und die Mozzarella nicht zäh wird.

Die 16-Zoll-Backfläche und der L-förmige Brenner

Der Koda 16 ist das größte Modell der Koda-Reihe und der Ofen, den Ooni für Haushalte mit mehr als zwei Essern vorgesehen hat. Die 40-Zentimeter-Backfläche reicht aus, um eine ganze Familienpizza auf einmal zu backen — oder zwei kleinere Pizzen nebeneinander, was bei Gästen den Durchsatz verdoppelt. Der Brenner verläuft an der Rückwand und an der rechten Seitenwand L-förmig entlang. Die Flamme erhitzt nicht nur die Decke, sondern auch die Steinoberfläche gleichmäßig bis an den vorderen Rand. Damit fällt das klassische „Pizza muss in der hinteren Hälfte liegen"-Problem vieler einfacher Gasöfen weg.

Die Steuerung ist ein einziger Drehknopf, die Zündung erfolgt per Piezo-Funken. Keine App, kein Display, keine Bluetooth-Kopplung. Das ist auch die erste Grenze dieses Ofens: Wer ein digital geregeltes Gerät mit programmierbaren Temperaturprofilen sucht, wird am Koda 16 die Einfachheit als fehlende Präzision empfinden. Die Temperatur wird am besten mit einem Infrarot-Thermometer geprüft, das Ooni als eigenes Zubehör führt.

Vom Aufdrehen bis zur ersten Pizza

Der Koda 16 kommt vormontiert. Vier einklappbare Standfüße ausklappen, den Regler an die Propangas-Flasche schrauben, Knopf drücken, zünden. Der Stein braucht für eine napoletanische Pizza mindestens zwanzig Minuten Aufheizzeit. Kürzer ist möglich, dann wird der Boden aber nur an den Rändern bräunen, in der Mitte bleibt er blass.

Aus Erfahrung: Die erste Pizza nie mitten in den Ofen legen, sondern nah an die seitliche Brennerwand. Von dort bekommt sie Oberhitze, während der Boden Farbe nimmt. Nach vierzig Sekunden die Pizza mit einem gelochten Pizzaschieber viertelweise drehen. Viele Ooni-Besitzer arbeiten mit einem runden Wendemesser (einem sogenannten „Pizza Turning Peel"), das wir als gelochte Pizzaschaufel 14 Zoll im Sortiment führen. Nach insgesamt sechzig bis neunzig Sekunden ist die Pizza fertig.

Zweite Grenze: Der Koda 16 ist ein Outdoor-Gerät. Die Propangas-Verbrennung entwickelt Hitze und Abgase, die in geschlossenen Räumen nichts zu suchen haben. Terrasse, Garten, Balkon mit offener Überdachung — ja. Küche, Partyzelt, Gartenhäuschen — nein. Wer drinnen Pizza backen will, bleibt bei einem Elektroofen (etwa beim Ooni Volt). Für den Winter-Einsatz draußen eignet sich der Koda 16 problemlos, solange der Gasregler für kalte Temperaturen geeignet ist.

Ooni — aus Edinburgh zur Pizza-Marke

Ooni wurde 2012 in Edinburgh von Kristian Tapaninaho und Darina Garland gegründet. Der erste Ofen war der Uuni 2, ein holzpellet-betriebener Ofen, über Kickstarter finanziert. Die Firma — damals noch unter dem Namen Uuni — hatte ein einziges Ziel: Authentische Pizza napoletana im Garten oder auf der Terrasse möglich zu machen, ohne den Bauofen eines Pizzaiolo nachzubauen. Aus diesem Gründungsgedanken hat sich das heutige Sortiment entwickelt: Gas-, Holz-, Pellet- und Elektroöfen, dazu Schaufeln, Steine und Zubehör.

Der Koda 16 ist innerhalb dieses Sortiments die große Gas-Variante. Gas, weil es schneller aufheizt und stabiler regelbar ist als Holz. Sechzehn Zoll, weil vierzehn Zoll einer vierköpfigen Familie nicht reichen, sobald jeder seine eigene Pizza bekommt. Das charakteristische Design mit der geneigten Edelstahlhaube und dem offenen Steinpizzen-Schlund ist unter Ooni-Besitzern inzwischen so bekannt, dass der Ofen auch ohne Logo erkannt wird.

Das Familien-Format im Ooni-Sortiment

Im Koda-Sortiment steht der 16er zwischen dem kompakten Koda 12 und dem 24-Zoll-Riesen Koda 2 Max. Für vier bis sechs Esser ist der 16er die sichere Größe. Wer nur zu zweit Pizza backt, braucht ihn nicht — da reicht ein 12er und spart Platz. Wer regelmäßig Abende mit acht oder mehr Gästen veranstaltet, schaut sich den Koda 2 Max an.

Passend zum Koda 16 sind die Koda 16 Abdeckhaube für Regen und Staub und der Ooni Modultisch Large als Unterbau. Wer den Teig nicht mehr von Hand kneten will, findet in der Ooni Halo Pro Teigknetmaschine den passenden Vorbereiter. Als Geschenk für jemanden, der Pizza ernsthaft backen will, ist der Koda 16 der Ofen, der lange mitwachsen kann — vom ersten neapolitanischen Versuch bis zur dritten eigenen Teigführung über Nacht.

Ein Pizzaofen für alle, die am Samstagabend lieber selbst sechs Pizzen hintereinander aus dem Ofen ziehen, als sie sich liefern zu lassen.

Ooni

Ooni ist eine schottische Pizzaofen-Marke, 2012 in Edinburgh vom Finnen Kristian Tapaninaho und seiner Frau Darina Garland gegründet. Am Anfang stand ein Frust, kein Businessplan: Der Haushaltsbackofen schaffte keine echte Pizza napoletana, die teuren gemauerten Gartenöfen waren unerschwinglich und unbeweglich. Zwischen beidem klaffte eine Lücke, und die schlossen die beiden mit ihrem ersten Ofen-Prototyp, der 2012 als „Uuni 2" über Kickstarter angeboten wurde. Die Kampagne übertraf alle Erwartungen. Aus dem Prototyp wurde ein Unternehmen, aus dem Unternehmen die heute bekannteste Marke für kompakte Outdoor-Pizzaöfen im Heimbereich.

Das Sortiment teilt sich in fünf Familien. Die Koda-Öfen laufen mit Propangas, zünden per Knopfdruck, heizen in 20 Minuten auf 500 Grad. Die Karu-Reihe ist Multi-Fuel — Holz, Holzkohle, optional Gas — und liefert den typischen Rauchgeschmack einer Holzfeuer-Pizza. Der Fyra 12 ist der kompakte Holzpellet-Ofen, ideal für den mobilen Einsatz. Die Volt-Linie (Volt 12, Volt 2) ist elektrisch und darf als einzige Ooni-Serie auch in Innenräumen betrieben werden; der Volt 2 wurde 2025 in die Oprah's Favorite Things-Liste aufgenommen. Hinzu kommt der Halo Pro, der Spiralteigmischer für Pizza- und Brotteige bis fünf Kilogramm Ansatz.

Alle Öfen arbeiten nach demselben Prinzip: ein schmaler Brennraum, ein Cordierit-Stein nahe an der Flamme, eine Isolierung, die die Hitze konzentriert hält. Pizza napoletana in 60 bis 90 Sekunden. Kein Mauern, kein Fundament — Ofen aufstellen, Brennstoff anschließen, zünden.

Das Zubehör-Ökosystem ergänzt die Öfen: Pizzaschaufeln in verschiedenen Längen, modell-spezifische Abdeckhauben, Klapp- und Modultische, Teigwerkzeuge, Hitzebeständige Handschuhe. Jedes Stück ist spezifisch für Pizzaöfen entwickelt, nicht für allgemeine Grill-Anwendungen.

Ooni ist für alle, die Pizza zu Hause ernst nehmen — und verstanden haben, dass die Zutat, die am meisten fehlt, Temperatur heißt.


Nährwertangaben

Nährwertangaben je

100g / ml

Alkoholgehalt

Alkoholgehalt

% vol

Zutaten

Allergene

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