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Cà dei Frati

Rosa dei Frati – Rosé 2025

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Rosa dei Frati Rosé 2025 von Cà dei Frati. Chiaretto aus vier Rebsorten, vinifiziert auf Frische.

Rosa dei Frati 2025 ist der italienische Roséwein des Hauses Cà dei Frati vom Südufer des Gardasees, gekeltert aus Groppello, Marzemino, Sangiovese und Barbera. Kein süßer Sommerrosé, kein Marketingprodukt, kein flacher Aperitif aus dem Discount-Regal.

Rosa dei Frati 2025 ist ein trockener Chiaretto der Riviera del Garda Classico, gekeltert aus den lombardischen Rebsorten Groppello, Marzemino, Sangiovese und Barbera. Im Glas leuchtet die Cuvée in zartem Lachsrosa mit kupfernen Reflexen und einer leichten Brillanz. In der Nase öffnen sich helle Frucht und florale Töne: Weißdornblüte, grüner Apfel, ein Hauch wilder Erdbeere. Am Gaumen verbindet die Flasche eine spannungsreiche Säure mit feiner Mineralität. Eine Spur Salz erinnert an die kalkigen Moränenböden der Region. Es ist die Rosé-Interpretation eines Hauses, das das Profil seiner Heimatregion seit Generationen kennt. Statt eines modischen Produkts liegt hier ein Wein mit klarer Handschrift vor.

Weißdorn, grüner Apfel und wilde Kirsche

Die Aromatik dieser Cuvée spielt mit dem leichten Ende der Frucht. Vorne stehen weiße Blüten — Weißdorn, Akazie, ein Hauch Lindenblüte, ergänzt von einer feinen floralen Tiefe. Dahinter folgt eine helle, frisch-fruchtige Note: grüner Apfel, junge Birne, ein Hauch wilder Walderdbeere und ein Anflug roter Johannisbeere. Im Hintergrund liegt eine leicht kräutrige Würze, die an frische Rosmarinspitzen oder fein gemahlenen weißen Pfeffer erinnert. Diese pikante Note ist es, die den Wein von der breiten Mehrheit süßlicher Rosé-Etiketten unterscheidet.

Am Gaumen ist der Wein präzise und schlank. Die Säure ist klar präsent, ohne in spitze Schärfe zu kippen. Eine feine Salinität gibt dem Mittelteil Spannung. Der Abgang ist trocken und überraschend lang für einen Rosé dieser Preisklasse. Insgesamt ein eleganter Rosé-Typ — gradlinig, mineralisch und ohne süßlichen Schleier. Vielen Wettbewerbern aus dem Provence-Stil fehlt diese Straffheit gänzlich.

Auch wer einen halbtrockenen Sommerrosé erwartet, wird die Flasche als zu schlank und zu trocken empfinden. Ebenso ist dieser Wein für reine Liebhaber kräftiger Bandol- oder Tavel-Stilistik nicht das richtige Etikett. Die Cuvée bleibt bewusst leicht und kühl, im Stil eines Chiaretto del Garda statt eines provençalischen Schwergewichts.

Vom Aperitif bis zum Fisch

Servieren Sie den Rosé bei 8 bis 10 °C aus einem schlanken Weißweinglas. Ein Sektkelch ist hier ebenso wenig die richtige Wahl wie ein bauchiges Burgunderglas. Die Aromatik braucht eine konzentrierte, eher schlanke Form.

Als Aperitif ist die Cuvée ein klassischer Sommereinstieg, der auch ohne Häppchen schon eine erste Geschichte erzählt. An den Tisch passt sie zu leichten, mediterranen Gerichten. Caprese mit reifer Tomate und Burrata passt ebenso wie Vitello tonnato in der frischen Sommerversion. Gegrillte Garnelen mit Petersilien-Knoblauch-Öl, ein Risotto al limone oder eine helle Pasta mit Pinienkernen, Rucola und gerösteten Tomaten finden hier ihren Partner. Auch zu hellem Geflügel mit Estragon und Zitrone spielt der Wein seine Stärken aus. Ebenso zu einer Quiche mit Lauch und Ziegenkäse oder zu gegrilltem Lachs mit Avocado-Salsa.

Unser Tipp: Diese Cuvée ist überraschend langlebig für einen Rosé, denn die Hefelagerung gibt ihr Substanz. Eine zweite Saison glättet die jugendliche Säure und lässt die Cuvée tiefer und runder wirken, mit feinen sekundären Aromen. Geöffnet hält die Flasche, im Kühlschrank verschlossen, problemlos zwei bis drei Tage. Am zweiten Abend zeigt sie oft sogar etwas mehr Tiefe und Würze. Für ein Cross-Tasting empfehlen wir den Vorgänger-Jahrgang Rosa dei Frati Rosé 2024 und die Magnum-Variante des Jahrgangs 2022 für eine vertikale Verkostung.

Vier Rebsorten vom Südufer des Gardasees

Die Rosa dei Frati ist eine der ältesten kontinuierlich produzierten Rosé-Linien Italiens. In der Geschichte des Weinguts ist sie tief verankert. Cà dei Frati füllt diese Cuvée seit Jahrzehnten unter der Appellation Riviera del Garda Classico Chiaretto. Diese Appellation steht für eine historisch verbürgte Rosé-Tradition vom Westufer des Sees. Der Stil dieser Appellation unterscheidet sich grundlegend vom provençalischen Rosé. Der südfranzösische Stil zielt auf zart-blasse Farbe und betont fruchtige Aromen. Der Chiaretto setzt dagegen auf eine deutlichere Farbe, eine straffere Säure und eine kühlere Aromatik. Genau diesen Stil bringt die Cuvée auf den Tisch.

Vier autochthone Rebsorten gehen in den Wein, jede mit eigenem Beitrag. Groppello bringt die typische Brombeer- und Granatapfel-Aromatik der Region. Marzemino steuert floralen Charme und eine helle Kirschnote bei. Sangiovese liefert die Säurespannung. Barbera ergänzt mit dem nötigen Druck am Gaumen und einer feinen Würze. Die Trauben werden im September gelesen. Anschließend stehen sie kurz auf der Maische, um Farbe und feine Phenole zu extrahieren. Danach folgt die kühle Vergärung im Edelstahltank.

Nach der Gärung reift der Wein etwa sechs Monate auf der Feinhefe im Edelstahltank. Das ist für einen Rosé eine ungewöhnlich lange Hefelagerung. Sie gibt der Cuvée Tiefe, ohne ihre Frische zu verlieren, und entwickelt eine cremige Textur am Gaumen. Diese längere Hefelagerung gibt der Cuvée die Textur, die ihr bei vielen anderen Roséweinen fehlt. Anschließend folgen weitere zwei Monate Flaschenruhe, bevor die Flaschen das Haus verlassen. So entsteht ein Rosé, der nicht nach hektischer Sommerproduktion schmeckt, sondern nach handwerklich gepflegter Reife. Cà dei Frati verzichtet hier bewusst auf jeden Holzkontakt — das Konzept ist Frische, nicht Schmelz. Das Ergebnis ist ein klares, gradliniges Profil, in dem die Sortenarbeit nicht durch Fassaromen überlagert wird.

Ein Rosé mit Anspruch auf den Hauptgang

Was diese Flasche grundlegend von der breiten Rosé-Welle unterscheidet, ist ihr Selbstverständnis. Sie ist nicht als zugängliche Sommerlimonade für die schnelle Karaffe konzipiert, sondern als ernsthafter Tischbegleiter. Im Glas steht damit ein Roséwein, der einen ganzen Hauptgang trägt. In der Hand eines aufmerksamen Gastgebers schlägt er auch zur Vorspeise und zum Käse eine Brücke. Als Geschenk ist diese Cuvée eine sichere Wahl für jene Weinliebhaber, die das Provence-Klischee hinter sich gelassen haben und einen Rosé mit eigenständigem Profil suchen. Auf dem eigenen Tisch eignet sich der Wein für sommerliche Abende auf der Terrasse — von der ersten Vorspeise bis zum letzten Gespräch der Nacht. Gut gekühlt im Eiskübel bereitstellen, damit die Temperatur über den Abend hinweg stabil bleibt. Auch zum sonntäglichen Familienessen oder zu kleineren Sommerempfängen im Garten ist er eine ehrliche und stilvolle Wahl, die niemanden überfordert.

Ein Rosé, der sich nicht als Aperitif erschöpft — sondern den ganzen Abend lang mit dem Essen mitgeht.

Cà dei Frati

In unserem Online-Shop kannst Du die Weine von Cà dei Frati aus Sirmione am Gardasee entdecken: vom frischen Il Frati Lugana über den holzgereiften Brolettino, den eleganten Rosa dei Frati bis zum kräftigen Rotwein Ronchedone. Cà dei Frati steht für exzellente Weine mit Tradition seit 1939.


Nährwertangaben

Nährwertangaben je

100g / ml

Alkoholgehalt

Alkoholgehalt

% vol

Zutaten

Allergene

Sulfite

Inverkehrbringer

Cà dei Frati
Az. Agr. Cà dei Frati
Via Frati, 22, 25019 Lugana di Sirmione (BS), Italien

+39 030 919468
info@cadeifrati.it
cadeifrati.it