Shrub Himbeere Sirup
Fruchtiger Himbeersirup auf Apfelessig für Limonade und Salat
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Shrub Himbeere. Die Sorte, mit der die Geschichte des Shrubs begann.
Shrub Himbeere ist ein Fruchtsirup aus Himbeeren, naturtrübem Bio-Apfelessig und Zucker — die Referenzsorte der Manufaktur. Kein aromatisierter Himbeersirup, kein Fruchtessig für den Salatteller, kein Getränk zum puren Trinken.
Shrub Himbeere ist ein Fruchtsirup auf Essigbasis von Schusters Shrub, bei dem ganze Himbeeren wochenlang in Apfelessig ausziehen. Gießen Sie zwei Zentiliter auf kaltes Sprudelwasser, und der Sirup sinkt als dunkelrote Schliere nach unten, bevor er sich löst. Was danach im Glas steht, schmeckt nicht nach der Himbeerlimonade aus der Erinnerung. Es schmeckt nach Himbeere, schärfer konturiert, als reine Süße es je zulassen würde.
Warum die Säure die Frucht lauter macht
Die Himbeere zeigt hier eine Kante, die aus Konfitüre oder Sirup nicht vertraut ist. Im Duft steht reife Beere, dahinter ein heller, essigscharfer Zug, der die Nase weckt.
Am Gaumen kommt die Frucht zuerst, dicht und dunkel. Dann setzt die Säure ein und schneidet die Süße auf, statt sie zu tragen. Das ist der eigentliche Punkt: Säure ist ein Aromaträger. Sie hebt die flüchtigen Ester der Himbeere hervor — jene Verbindungen, die den typischen Beerenduft ausmachen. Zucker allein kann das nicht leisten, er legt sich darüber.
Im Abgang bleibt eine beerige Herbe, die den Mund trocken zurücklässt. Genau die macht, dass ein Glas selten reicht. Wer eine milde, runde Himbeernote sucht, wird den Shrub als zu herb empfinden. Der Apfelessig ist im Antrunk klar zu schmecken und bleibt es auch stark verdünnt. Für Menschen, die Fruchtsäure grundsätzlich meiden, ist er nicht geeignet.
Zwei Zentiliter, drei Anwendungen
Ein Shrub wird immer verdünnt. Für ein 0,2-Liter-Glas Limonade rechnen Sie 1,5 bis 2 cl auf eiskaltes Sprudelwasser, das Verhältnis liegt zwischen 1:10 und 1:15.
Für einen Aperitif ersetzen Sie das Wasser durch Sekt: ein Teil Shrub auf zehn Teile Prosecco, dazu ein Eiswürfel. Im Dressing arbeiten Sie mit der Formel der Manufaktur. Erst der Shrub, dann ein Spritzer Zitronensaft, zuletzt das Öl langsam eingeschlagen. Zu Feldsalat mit gerösteten Walnüssen und dünnen Apfelspalten braucht es nichts weiter.
Im Dessert setzen Sie den Sirup als Spiegel unter die Panna Cotta. Auch in einen Tortenguss gerührt funktioniert er, weil die Säure gegen die Sahne arbeitet und die Süße bricht. Ein Teelöffel genügt für eine ganze Form.
Gut zu wissen: Stellen Sie die Flasche dunkel. Die Manufaktur setzt keine Farbstoffe ein, deshalb kippt das Rot mit der Zeit ins Bräunliche — geschmacklich folgenlos, optisch schade. Gekühlt werden muss der Shrub auch nach dem Öffnen nicht, das erledigt der Essiganteil. Mit rund 61 g Zucker je 100 ml ist er allerdings kein zuckerreduziertes Produkt. Bei einer Verdünnung von 1:15 relativiert sich das im Glas deutlich, für den Sirup selbst bleibt es bedenkenswert.
Sechs Wochen im Fass, dann unter die Presse
Himbeeren kommen als ganze Frucht in den Apfelessig. Quitten werden gehäckselt, Zitrusfrüchte in Scheiben geschnitten — die Beere bleibt, wie sie ist. Der Grund liegt in ihrer Struktur: Weiches Fruchtfleisch braucht keinen mechanischen Aufschluss, der Essig dringt von selbst ein.
Dann passiert vier bis sechs Wochen lang scheinbar nichts. Fachlich heißt der Vorgang Mazeration: Eine Flüssigkeit löst über Zeit die Aromastoffe aus festem Material. Zu kurz gelagert bleibt der Essig dünn, zu lang wird er strohig. Die Spanne ist keine Bequemlichkeit, sondern das Fenster, in dem die Beere alles abgibt und noch nichts verliert.
Danach werden die ausgelaugten Beeren gepresst, um den letzten Aromarest zu gewinnen. Das Fruchtfleisch wandert auf den Kompost, übrig bleibt der Fruchtessig. Er wird mit Zucker auf das richtige Verhältnis von Süße und Säure abgeschmeckt und heiß abgefüllt. Das macht die Flasche rund drei Jahre haltbar, ohne einen einzigen Konservierungsstoff. Das Genussmagazin Selection hat den Himbeer-Shrub mit Gold prämiert.
Der Ur-Shrub, seit 1832 belegt
Ausgerechnet die Himbeere steht am Anfang der ganzen Gattung. Als Eliza Maria Child 1832 in ihrem Kochbuch The American Frugal Housewife den Begriff Shrub für ein alkoholfreies Getränk verwendete, meinte sie ein Himbeeressiggetränk. Die amerikanische Abstinenzbewegung machte daraus im 19. Jahrhundert ein Alltagsgetränk.
Wenn Sie Shrub noch nicht kennen, ist diese Sorte der richtige Einstieg. Sie zeigt das Prinzip ohne Umweg. Die beerige Variante mit Heidelbeere ist danach der rundere Schritt, die kräutrige Sorte mit Rosmarin und Zitrone der Sprung in die Küche. Als Mitbringsel funktioniert die Himbeere aus demselben Grund: Sie erklärt sich beim ersten Schluck von selbst, ohne Beipackzettel.
Ein Sirup, der eine 190 Jahre alte Idee zurück ins Glas holt — und dabei nach mehr Himbeere schmeckt als jede Himbeerlimonade.
Nährwertangaben
Nährwertangaben
Nährwertangaben je |
100g / ml |
|---|---|
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Energie (kJ) |
1025 kJ |
|
Energie (kcal) |
245 kcal |
|
Fett |
<0,5 g |
|
davon gesättigte Fettsäuren |
<0,1 g |
|
Kohlenhydrate |
61,3 g |
|
davon Zucker |
60,9 g |
|
Eiweiß |
<0,035 g |
|
Salz |
0,004 g |
Alkoholgehalt
Alkoholgehalt
|
Alkoholgehalt |
0% vol |
|---|
Zutaten
Zutaten
|
Zutaten |
Zucker, Apfelessig, Himbeeren |
|---|---|
|
Allergene |
|
Inverkehrbringer
Inverkehrbringer

Wie alles begann
Kennen Sie das? Sie kommen aus dem Urlaub zurück, im Koffer eine Flasche Olivenöl aus Portugal, ein Glas Fruchtaufstrich aus Südtirol, vielleicht eine Tafel Schokolade aus einer kleinen Manufaktur in Frankreich — und fragen sich: Warum gibt es so etwas nicht einfach bei mir zu Hause? Diese Frage haben wir uns immer wieder gestellt.
Wir, das sind Kerstin und Stephan Uhlenbusch aus Nordhorn, einer Stadt an der deutsch-niederländischen Grenze. Auf Reisen durch Europa haben wir die schönsten kulinarischen Entdeckungen gemacht: Bergapfelsäfte aus den Südtiroler Hochlagen, bretonische Fassbutter, handgefertigte Pasta aus Italien, französisches Meersalz. Nicht die großen Luxusprodukte haben uns fasziniert, sondern die ehrlichen, handwerklich hergestellten Lebensmittel von Menschen, die mit ganzem Herzen hinter ihrem Produkt stehen.
2002 haben wir den Entschluss gefasst, diese Begeisterung zu unserem Beruf zu machen: gute Lebensmittel zugänglich zu machen für alle, die nicht selbst zu den Produzenten reisen können. So entstand unser Feinkost-Versand — zunächst als Geschäft in Nordhorn, bald darauf als einer der ersten Gourmet-Onlineshops in Deutschland. Damals unter dem Namen nur Gutes — heute führen wir ihn als genussland.de fort. Der Anspruch ist derselbe geblieben: hier wohnt der gute Geschmack.
Wer wir sind
Was uns antreibt, ist dieselbe Neugier, mit der wir 2002 gestartet sind: herausfinden, wer wirklich richtig gute Lebensmittel macht. Über mehr als zwei Jahrzehnte haben wir ein Netzwerk aufgebaut — zu Produzenten, Händlern, Gastronomen und Genusshandwerkern aus ganz Europa.
Kerstin war Geschäftsführerin des Verbandes der führenden Delikatessen-Kaufleute in Deutschland — dem Branchenverband der besten inhabergeführten Feinkostgeschäfte des Landes. In dieser Rolle hat sie die deutsche Feinkostbranche nicht nur begleitet, sondern aktiv mitgestaltet. Mit dem deli Festival haben wir außerdem eine eigene B2B-Fachmesse für Delikatessen ins Leben gerufen, die Produzenten, Händler und Gastronomen aus ganz Europa zusammenbrachte. Das Festival gibt es heute nicht mehr — die Beziehungen, die daraus entstanden sind, begleiten uns bis heute.
Was heißt das für Sie? Wir kennen unsere Branche wie kaum jemand sonst. Handelskammern und Wirtschaftsförderungen aus ganz Europa vermitteln uns immer wieder spannende Erzeuger, die ihre Produkte auf dem deutschen Markt anbieten möchten. So landet im genussland immer wieder etwas, das Sie in keinem Supermarkt und in kaum einem anderen Shop finden.
Was Sie bei uns finden
Unser Sortiment umfasst Feinkost, Delikatessen, Weine, alkoholfreie Getränke sowie ausgewählte Küchen- und Wohnaccessoires — aus Manufakturen in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Portugal, Spanien, England, Island, Dänemark, Schweden, Griechenland und den USA.
Ein natives Olivenöl extra aus Portugal, ein echter Aceto Balsamico aus Modena, Fleur de Sel von der bretonischen Küste, handgemixte Gewürzmischungen. Fruchtaufstriche, aromatischer Honig, Trüffel-Feinkost, Chutneys und Senfsaucen. Jahrgangssardinen und feine Fischkonserven, Risotto-Reis und handgemachte Pasta — Grundzutaten für das ehrliche Kochen und Besonderes für die großen Momente.
Unser Frische-Versand bringt die legendäre Beurre Bordier aus der Bretagne, italienische Burrata und feine Salami zu Ihnen nach Hause — sicher verpackt und durchgängig gekühlt.
Besonders am Herzen liegt uns der Wein: Weißwein aus Rheinhessen und der Pfalz, Rotwein aus Österreich und dem Burgenland, Rosé für die Grillsaison, Naturwein für Entdeckungsfreudige, Sekt und Champagner für besondere Momente. Nicht aus aller Welt — aber von Winzern, die wir persönlich besucht haben und deren Arbeit wir schätzen. Viele von ihnen arbeiten biologisch oder biodynamisch.
Unsere Philosophie
Was macht ein Produkt zu einem genussland-Produkt? Diese Frage stellen wir uns bei jedem einzelnen Artikel, den wir ins Sortiment aufnehmen. Die Antwort ist nie eindimensional — es ist die Kombination aus Handwerk, Herkunft, Zutaten und den Menschen dahinter.
Wir stellen viele Fragen, bevor ein Produkt seinen Weg in unseren Shop findet. Wie wird es hergestellt? Woher stammen die Rohstoffe? Welche Philosophie verfolgt der Hersteller? Wir merken schnell, ob wir Marketingfloskeln zu hören bekommen oder ob ein Produzent sich freut, seinen Werdegang zu erklären. Genau diese Begeisterung suchen wir — und finden sie immer wieder.
Handwerk. Wir bevorzugen Produkte von kleinen Manufakturen und Familienbetrieben, die ihre kulinarischen Schätze oft seit Generationen in Handarbeit herstellen. Die sorgfältige Verarbeitung und das handwerkliche Können schmeckt man in jedem Bissen.
Beste Zutaten. Gute Qualität beginnt für uns bei den Rohstoffen. Ob Obst, Gemüse, Milch, Fleisch oder Getreide — wir achten darauf, dass unsere Hersteller auf erstklassige, möglichst naturbelassene Zutaten setzen. Viele unserer Produzenten arbeiten biologisch zertifiziert; unser Shop selbst ist bio-kontrolliert unter der Nummer DE-ÖKO-037.
Herkunft und Regionalität. Wir schätzen Produkte mit klarer regionaler Identität. Ein Südtiroler Bergapfelsaft aus langsam gereiften, alten Apfelsorten. Ein portugiesisches Olivenöl von Bäumen, die seit Jahrhunderten das Landschaftsbild prägen. Diese Geschichten der Herkunft machen Delikatessen zu dem, was sie sind.
Persönliche Beziehung zum Hersteller. Viele unserer Lieferanten kennen wir persönlich seit Jahren, manche seit über zwei Jahrzehnten. Wir besuchen sie, probieren gemeinsam, tauschen uns aus. Diese Nähe garantiert Transparenz und Vertrauen.
Am Ende des Tages muss es schmecken. Wir probieren alle Produkte selbst — nicht nur einmal, sondern immer wieder beim Kochen, am Tisch, auf dem Teller. Nur was uns selbst überzeugt, findet seinen Weg in den Shop.
Die Menschen hinter den Produkten
Was uns am meisten beglückt: Wir dürfen Passionisten auf ihrem Weg begleiten. Menschen, deren Antrieb es ist, ein gutes Produkt noch besser zu machen. Manche begleiten uns seit unserer Gründung — über zwanzig Jahre.
Da ist der Südtiroler Obstbauer, der aus alten, langsam gereiften Apfelsorten einen Bergapfelsaft keltert, wie man ihn sonst nirgends findet. Die italienische Balsamico-Familie, die ihren Essig in Modena über Jahrzehnte reifen lässt. Die bretonische Butter-Manufaktur, deren handgeschlagene Butter in den besten Restaurants Europas auf der Karte steht. Der dänische Lakritz-Pionier, der eine jahrhundertealte Spezialität neu erfunden hat.
Hinter jedem Produkt in unserem Shop steht ein Mensch, eine Familie, eine Geschichte. Und genau diese Geschichten machen den Unterschied zwischen einem austauschbaren Lebensmittel und einer echten Delikatesse.
hier wohnt der gute Geschmack
Ob Sie Feinkost online bestellen möchten, einen besonderen Wein suchen, ein Geschenk für einen lieben Menschen zusammenstellen wollen oder einfach Ihre Küche mit hochwertigen Zutaten bereichern — bei genussland sind Sie richtig.
Stöbern Sie durch unser Sortiment, lassen Sie sich inspirieren und bestellen Sie Ihre Lieblingsprodukte bequem nach Hause. Mehr zu unserem Weg lesen Sie auf der Seite Nachhaltigkeit und Verantwortung. Haben Sie eine Frage? Wir freuen uns über Ihre Nachricht an unseren Kundenservice.
Herzlich willkommen bei genussland.
Kerstin und Stephan Uhlenbusch

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In unserem Sortiment führen wir Lebensmittel, die unterschiedlich auf Wärme reagieren. Damit jedes Produkt in einwandfreiem Zustand bei Ihnen ankommt, behandeln wir den Versand zweier Produktgruppen besonders sorgfältig.
Kühlpflichtige Produkte
Diese Artikel sind in unserem Shop mit dem Hinweis „kühlpflichtig" gekennzeichnet — etwa die Bordier Butter, der Parmigiano Reggiano von Cavola 993, Pancetta und Guanciale von Falorni, die Bergkräuter-Schinken und Tiroler Knödel von Steiner, der Prosciutto Crudo und die Trüffelbutter von Viani. Diese Produkte versenden wir grundsätzlich per Expressversand mit Kühlakkus. Sie sind ausschließlich per Express-Versand bestellbar. Die Versandkosten werden Ihnen vor Abschluss Ihrer Bestellung im Checkout transparent angezeigt.
Temperaturempfindliche Produkte
Diese Artikel sind mit dem Hinweis „temperaturempfindlich" gekennzeichnet — etwa die Salami- und Speck-Spezialitäten von Falorni und Steiner sowie das Kakao-Konfekt von Goufrais. Bei kühlerem Wetter können sie per Standardversand reisen. Bei wärmerem Wetter stellen wir den Versand schon vor dem Checkout auf Expressversand mit Kühlakkus um — dann ist diese Versandart die einzige Option, und die entsprechenden Versandkosten werden Ihnen im Checkout angezeigt.
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Damit kein Paket über das Wochenende oder über Feiertage in einem Verteilzentrum verbleibt, versenden wir kühlpflichtige Bestellungen ausschließlich von Montag bis Donnerstag. Bestellungen, die nach Donnerstag bei uns eingehen, gehen in der Regel erst am folgenden Montag auf die Reise. Im Sommer gilt diese Regel auch für temperaturempfindliche Produkte.
Verpackung
Wurst- und Käsespezialitäten erhalten Sie je nach Hersteller entweder vakuumiert oder traditionell ohne Folie — zum Beispiel die italienische Salami von Falorni. Falls bei der Lieferung Luft in einer Vakuumverpackung sichtbar ist, ist das kein Qualitätsmangel. Packen Sie das Stück bitte aus und lagern Sie es im Kühlschrank, idealerweise in Wurst- oder Fettpapier eingewickelt.
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