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Jean Bâton

Mayonnaise Black Truffle

Erdige Trüffelmayonnaise mit 1,5 % echtem Sommertrüffel im Glas

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Mayonnaise Black Truffle. Trüffelmayonnaise mit 1,5 % echtem Sommertrüffel.

Die Mayonnaise Black Truffle von Jean Bâton ist eine Trüffelmayonnaise mit 1,5 % echtem schwarzem Sommertrüffel, cremig gerührt auf Rapsöl und Freilandeigelb. Kein Trüffelöl-Produkt, keine Alltagsmayonnaise, kein Ersatz für die frische Knolle.

Die Mayonnaise Black Truffle ist eine Trüffelmayonnaise von Jean Bâton, die mit 1,5 % schwarzem Sommertrüffel und sichtbaren Trüffelstücken zubereitet wird. Zwischen Trüffelprodukten liegen Welten: Viele verlassen sich allein auf Aromastoffe, hier steckt gewachsener Trüffel im Glas — die dunklen Sprenkel zeigen ihn schwarz auf weiß. Schon beim Öffnen steigt der warme, erdige Duft auf, der sonst erst über frisch gehobelten Scheiben liegt. Ein Löffel genügt, und ein alltägliches Gericht bekommt Tiefe.

Waldboden trifft Samt, so schmeckt der Sommertrüffel

Die Black Truffle schmeckt erdig, warm und leicht nussig, getragen von einer samtigen, dicht gerührten Mayonnaise. Der Duft erinnert an Waldboden nach dem Regen, an Laub und dunkle Pilze — typisch für den Sommertrüffel, der feiner und leiser auftritt als sein winterliches Pendant aus dem Périgord. Schon beim Abheben des Deckels ist klar, womit man es zu tun hat: Das Aroma steht sofort im Raum, warm und unverkennbar.

Am Gaumen legt sich das Trüffelaroma rund über die cremige Basis und klingt lange nach. Eine dezente Senfnote und feine Säure halten die Fülle im Gleichgewicht, ein Hauch Süße rundet ab. Dadurch wirkt sie weicher als die herb-saure Schwester nach belgischem Rezept.

Die Textur ist seidig und dicht zugleich — sie hält auf der Gabel, schmilzt aber am warmen Fleisch. Weil das Aroma präsent ist, gilt beim Dosieren die Regel der Trüffelküche: Ein Teelöffel zum Auftakt, nachlegen geht immer. So bleibt der Trüffel Akzent und wird nicht zur Tapete.

Der Vergleich mit Trüffelöl lohnt sich. Öl gibt sein Aroma schlagartig ab und kippt schnell ins Aufdringliche, die Mayonnaise dagegen dosiert sich fast von selbst — Fett, Säure und Trüffel sind hier bereits ausbalanciert. Deshalb gelingt mit ihr auch, was mit Trüffelöl oft misslingt: ein Gericht, das nach Trüffel duftet und trotzdem nach sich selbst schmeckt.

Zwei Dinge sollte man wissen: Wer eine pure, neutrale Frittensauce erwartet, wird das präsente Trüffelaroma als zu dominant empfinden — dafür gibt es die belgische Mayonnaise derselben Manufaktur. Und anders als diese enthält die Trüffelvariante etwas Zucker, für streng zuckerfreie Küchen ist sie nicht gedacht.

Vom Carpaccio bis zur Ofenkartoffel

Die Trüffelmayonnaise ist ein Akzentgeber: sparsam eingesetzt, gezielt platziert, am besten kalt oder lauwarm. Auf Rindercarpaccio ersetzt ein dünner Strich aus dem Spritzbeutel die übliche Senf-Vinaigrette und hebt das rohe Fleisch, ein paar Parmesanspäne dazu, fertig. Ähnlich elegant funktioniert sie zu Vitello tonnato, wenn ein Teelöffel die Thunfischsauce vertieft.

Zu einem Steak vom Grill reicht ein Esslöffel als kalte Sauce, die am Fleisch schmilzt. Ein Käse-Sandwich wird mit einem Teelöffel vor dem Rösten bestrichen zur kleinen Feierabend-Delikatesse. Gebratener Kabeljau, Jakobsmuscheln oder eine simple Ofenkartoffel mit Meersalz vertragen ebenfalls einen Klecks. Und natürlich: Trüffel-Fritten — dicke Pommes, grobes Salz, die Mayonnaise in einer Schale daneben.

Eine schnelle Idee für den Abend zu zweit: Zwei Esslöffel mit einem Schuss heißem Nudelwasser glattrühren und abseits der Flamme unter frische Tagliatelle heben. Mit Parmesan und schwarzem Pfeffer entsteht in Minuten eine cremige Trüffelpasta, ohne Sahne und ohne Aufwand. Wichtig ist nur das Timing — die Sauce kommt zuletzt dazu, nie mit ins kochende Wasser.

Aus Erfahrung: Rühren Sie die Black Truffle nie in heiße, kochende Gerichte — das flüchtige Trüffelaroma verfliegt mit dem Wasserdampf. Erst nach dem Garen aufs Gericht geben, dann bleibt der Duft dort, wo er hingehört. Auch beim Anrichten gilt: lieber ein sichtbarer Klecks am Tellerrand als untergerührt und unsichtbar — das Auge isst den Trüffel mit.

Ein Seemannsname, eine Manufaktur in Udenhout

Hinter der Marke Jean Bâton steht ein Küchenspitzname von hoher See. Jan Stok arbeitete ab den 1950er-Jahren als Chef Garde Manger auf den Schiffen der Holland America Line und verantwortete dort die kalten Saucen. Aus „Jan Stok" machten die französischen Küchenkollegen an Bord kurzerhand „Jean Bâton". Unter diesem Namen entstehen heute in einer kleinen Manufaktur im niederländischen Udenhout Mayonnaisen im Glas — die Trüffelvariante ist die bekannteste des Hauses. Die Rezeptur bleibt dabei der kalten Bordküche treu: viel Öl, Freilandeigelb, wenig Schnickschnack — und beim Trüffel keine halben Sachen.

Der verwendete Trüffel ist Tuber aestivum, der schwarze Sommertrüffel. Er wächst in lichten Laubwäldern Europas, meist unter Eichen und Buchen, und wird von Mai bis in den Herbst mit Hunden aufgespürt. Sein Aroma ist nussig-erdig und deutlich zugänglicher als das des teuren Wintertrüffels aus dem Périgord — genau das macht ihn zum idealen Kandidaten für eine Sauce, die öfter als zweimal im Jahr auf den Tisch soll.

Weil Trüffelaromen fettlöslich sind, ist eine Mayonnaise ein idealer Träger. Das Rapsöl nimmt die Aromastoffe auf und gibt sie mit jedem Bissen langsam wieder frei. Genau deshalb wirkt ein Löffel Trüffelmayonnaise intensiver als dieselbe Menge Trüffel auf trockenem Brot — das Fett verlängert den Geschmack, statt ihn zu verdünnen.

Sichtbarer Trüffel statt bloßem Aroma

Der Unterschied zu vielen günstigen Trüffelsaucen liegt im Glas selbst: 1,5 % echter Sommertrüffel, als dunkle Stücke erkennbar, nicht nur ein Duftstoff aus dem Labor. Das macht die Black Truffle zum unkompliziertesten Weg, Trüffel auf den Teller zu bringen — ohne Hobel, ohne Saisonkalender, ohne den Preis einer frischen Knolle.

Dazu passt ein Abend, der sich besonders anfühlen darf, ohne Aufwand zu machen: ein Steak zu zweit, ein spätes Sandwich nach Gästen, ein Teller Pasta am Freitag. Wo frischer Trüffel eine Inszenierung verlangt, genügt hier der Griff in den Kühlschrank. Genau darin liegt der Luxus dieser Sauce — sie macht das Außergewöhnliche alltagstauglich.

Das kleine 135-ml-Glas eignet sich zum ersten Kennenlernen oder als Beigabe zu einem Geschenkkorb, das 245-ml-Glas für alle, die öfter damit kochen. Als Geschenk funktioniert sie erstaunlich zuverlässig: Trüffel trifft auch Menschen, die schon alles haben — und ein Glas verpflichtet zu nichts außer einem guten Abendessen. Angebrochen gehört sie in den Kühlschrank. Weitere besondere Saucen finden Sie in unserer Mayonnaise-Auswahl.

Ein Glas in der Küchentür, und aus Fritten, Sandwich oder Steak wird ohne Aufwand ein kleines Ereignis.


Nährwertangaben

Nährwertangaben je

100g / ml

Energie (kJ)

2727 kJ

Energie (kcal)

663 kcal

Fett

72 g

davon gesättigte Fettsäuren

5,9 g

Kohlenhydrate

3,5 g

davon Zucker

3,2 g

Eiweiß

1,2 g

Salz

1,6 g

Alkoholgehalt

Alkoholgehalt

% vol

Zutaten

Zutaten

Rapsöl 74,5%, pasteurisiertes EIgelb, Branntweinessig, Zucker, Trüffel (Tuber aestivum) 1,5%, Sonnenblumenöl 1,5%, Aroma, Salz, SENFkörner, Kräuter und Gewürze, Antioxidationsmittel: E385

Allergene

Eier und Senf

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