Amaretti Virginia – weiche Amaretti aus Sassello
Amaretti Virginia backt seit 1860 im ligurischen Bergort Sassello, und die Marke ist seit 1897 eingetragen. Der Teig besteht überwiegend aus Aprikosenkernen, gebunden mit Eiweiß und ohne Mehl. Deshalb bleibt der Kern weich und feucht, im Gegensatz zu den knusprigen Amarettini aus Saronno.
Drei Sorten, eine Backstube
Die Zitronen-Sorte ist die hellste der drei, mit kandierter Schale und klarer Frische. Die Orange fällt wärmer und herber aus, weil ihre kandierte Paste fast zur Hälfte aus Schale besteht. Die Blaubeere bringt mit Heidelbeermark eine Säure ins Mandelgebäck, die man dort selten findet. Alle drei kommen in einer runden Metalldose mit 140 Gramm.
Zum Espresso, zum Tee und in das Dessert
Zwei bis drei Stücke neben einer Tasse ersetzen den Nachtisch. Zerbröselt füllen die Amaretti Ofenpfirsiche, schichten sich mit Sahne im Glas oder bringen Frucht über Joghurt und Milchreis. Für Kuchenböden und Tiramisu sind sie zu weich, dafür bleiben sie in der verschlossenen Dose über Monate saftig.