Ein dunkelgrüner Strahl, der in die weiße Porzellanschale fällt. Der leicht pfeffrige Nachklang im Hals – das Zeichen für ein junges, frisch gepresstes Öl. Ein Tropfen 25 Jahre alter Balsamico auf einem Stück Parmigiano. Öle und Essige sind die flüssige Grundlage der mediterranen Küche und sie entscheiden darüber, ob ein Gericht bloß satt macht oder Erinnerungen weckt.
Olio Roi – Ligurien im Glas
An der ligurischen Riviera, dort, wo die Taggiasca-Olive ihre dunkelviolette Schale annimmt, presst die Familie Boeri seit mehr als einem Jahrhundert Öl. Mild, mandelig, ausgewogen – ein Olivenöl, das Fisch nicht überdeckt und Salat nicht beschwert.
Giuseppe Giusti und Acetaia Mussini – die Fässer von Modena
Jahrzehntelange Reifung in kleinen Eichen-, Kastanien- und Kirschholzfässern verwandelt frischen Traubenmost in den dunklen, fast sirupartigen Balsamico. Giuseppe Giusti reift seit 1605, Acetaia Mussini pflegt eine ähnlich lange Tradition. Ein Tropfen reicht.
Ein guter Balsamico veredelt nicht nur Salat – er macht aus einer Erdbeere ein Dessert.
Bartolini, Monterosa und TartufLanghe – Öle mit Charakter
Rauchöl aus Umbrien. Zitronen- und Orangenöl aus Apulien. Trüffelöl aus dem Piemont. Öle mit Aromen, die ganze Gerichte tragen – etwa einen Salat mit Ziegenkäse, ein einfaches Risotto, gegrillten Fisch.
Fruchtessige aus Frankreich und Belgien
Himbeere, Feige, Granatapfel: A l'Olivier aus Paris und Belberry aus Belgien zeigen, wie spannend Essig jenseits von Wein schmecken kann. Ideal zum Ablöschen, in Vinaigrettes oder als aromatischer Schluss über reifen Tomaten.
In dieser Auswahl finden Sie natives Olivenöl extra, Aceto Balsamico aus Modena, Weinessige, Fruchtessige und aromatisierte Spezialöle – geordnet nach Nutzung und Herkunft.