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Antica Bottega Siciliana

Pesto alla Trapanese – mit Tomate und Mandeln

Rotes Pesto aus Trapani mit Tomate, Mandel und Slow-Food-Knoblauch

Normaler Preis 6,95€
Verkaufspreis 6,95€ Normaler Preis
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Pesto alla Trapanese. Tomate, Mandel und roter Knoblauch nach Mörser-Tradition.

Pesto alla Trapanese ist das traditionelle rote Pesto aus der Provinz Trapani, angerührt aus sonnengereifter Tomate, Mandeln, Basilikum und rotem Knoblauch aus Nubia. Kein gekochter Sugo, keine glatte Industriecreme, kein grünes Pesto mit Pinienkernen.

Pesto alla Trapanese ist ein kalt angerührtes Tomaten-Mandel-Pesto der Antica Bottega Siciliana aus Trapani, das ungekocht auf heiße Pasta kommt. Stellen Sie sich eine Küche im Hinterland von Trapani vor, mittags, die Fensterläden halb geschlossen. Im Steinmörser zerreibt der Stößel Knoblauchzehen mit grobem Salz, dann Mandeln, dann Basilikum. Zuletzt kommt das Fruchtfleisch vollreifer Tomaten dazu, bis eine grobe, tiefrote Paste entsteht. Genau diese Handwerkslogik, seit Generationen unverändert, füllt hier das Glas. Ein Vorrat Sommer für Tage, an denen die Küche schnell gehen muss und trotzdem etwas erzählen soll.

Sonnige Tomatenfrucht, nussige Tiefe, spürbarer Knoblauch

Pesto alla Trapanese schmeckt zuerst nach reifer roter Tomate: fruchtig, leicht süßlich, mit feiner, belebender Säure. Dahinter liegt die Mandel, weich und nussig, mit einem zarten Anklang von Marzipan. Basilikum und roter Knoblauch geben der Frucht Kontur, ein Hauch Pfeffer setzt den Schlusspunkt.

Beim Öffnen steigt ein Duft auf, der eher an frisch geriebenes Gemüse erinnert als an eingekochte Sauce. Im Glas zeigt sich ein warmes Ziegelrot, durchsetzt mit hellen Mandelsprenkeln. Die Konsistenz bleibt bewusst rustikal: feine Stückchen statt glatter Paste, gebunden von nativem Olivenöl extra, das trägt, ohne zu dominieren.

Neben einem Pesto Genovese wirkt die trapanesische Variante heller und saftiger. Wo Genua auf Kräuterwürze und Käseschmelz setzt, antwortet Trapani mit Frucht und Biss. Auch die Süße bleibt moderat — Frucht statt Zucker, was dieses sizilianische Pesto selbst an warmen Tagen zugänglich hält.

Zwei Einschränkungen gehören zur ehrlichen Beratung. Der Knoblauch ist deutlich wahrnehmbar — milder als gewöhnliche Sorten, aber präsent; wer ihn grundsätzlich meidet, für den ist dieses Pesto nicht geeignet. Wer eine glatt passierte Cremigkeit erwartet, sollte die stückige Machart als bewusste Entscheidung verstehen.

Von Busiate bis Bruschetta in fünf Minuten

Der klassische Weg führt über Busiate, die von Hand gedrehten Spiralnudeln aus Trapani, deren Windungen das Pesto festhalten. Rühren Sie zwei gehäufte Esslöffel pro Portion unter die heiße, abgetropfte Pasta. Zwei Esslöffel Nudelwasser dazu, kräftig schwenken — mehr braucht eine Sauce aus Westsizilien nicht.

Für ein schnelles Abendessen zu zweit: 200 Gramm Busiate oder Spaghetti kochen, ein Viertelglas Pesto mit einer kleinen Kelle Nudelwasser glattrühren. Pasta untermischen, mit gerösteten Mandelblättchen bestreuen, sofort servieren. So gerechnet, reicht ein Glas für rund vier Portionen.

Auf geröstetem Landbrot mit einem Faden Olivenöl wird das Pesto zur Bruschetta nach Trapani-Art. Ein Teelöffel unter warmen Couscous gerührt zitiert die Couscous-Tradition der Region um San Vito Lo Capo. Ein Esslöffel auf gegrilltem Schwertfisch oder gebratenem Huhn ersetzt jede aufwendig gebundene Sauce; dazu passt ein kühler Grillo oder Catarratto aus derselben Provinz.

Unter 250 Gramm Ricotta gerührt entsteht in zwei Minuten ein Dip für Gemüsesticks und Grissini. Auf der Antipasti-Platte harmoniert das Pesto mit getrockneten Tomaten und Oliven; als grüner Kontrapunkt daneben: ein Pistazienpesto.

Kalt entfaltet es sich am freiesten: als Klecks auf Burrata oder frischem Ziegenkäse, als Würze in einem Sandwich mit gegrilltem Gemüse. Zum Grillabend mitgebracht, ersetzt es Ketchup und Kräuterbutter zugleich.

Gut zu wissen: Kochen Sie das Pesto nie mit. Hitze nimmt roher Tomate und Basilikum die Frische — als Schmorsauce für Lasagne oder Ragù ist es nicht geeignet. Holen Sie das Glas eine halbe Stunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank; bei Zimmertemperatur entfalten sich Frucht und Mandel vollständiger. Angebrochene Gläser bedecken Sie mit einer dünnen Schicht Olivenöl und lagern sie kühl.

Wie genuesische Seefahrer Sizilien zum Pesto brachten

Das Rezept entstand im Hafen von Trapani, wo genuesische Handelsschiffe auf dem Weg nach Osten anlegten. Die Seeleute brachten ihre Agliata mit, eine im Mörser zerstoßene Paste aus Knoblauch und Walnüssen. Sizilianische Köche übersetzten die Idee in die Sprache ihrer Insel: Mandeln statt Walnüsse, dazu die reife Tomate. Mandelhaine prägen das Landschaftsbild Siziliens seit arabischer Zeit.

Im sizilianischen Dialekt heißt das Gericht bis heute Pasta cull'agghia — Pasta mit Knoblauch. Busiate mit Pesto trapanese führt Italiens Landwirtschaftsministerium offiziell als Prodotto Agroalimentare Tradizionale, als traditionelles Agrarlebensmittel. Gekocht wurde die Paste nie: Die Mittagshitze Westsiziliens machte die kalte Zubereitung zur Tugend, morgens gemörsert, abends serviert.

Der rote Knoblauch stammt aus Nubia bei Paceco, einem Dorf zwischen den Salinen von Trapani. Dieser Aglio Rosso di Nubia wächst auf dunklem Lehmboden nahe der Küste und wird von Slow Food als Presidio geschützt. Seine Hüllblätter leuchten purpurrot, sein Aroma ist konzentrierter als das üblicher Sorten — im fertigen Pesto wirkt er dennoch rund.

Nur wenige Hektar tragen diese Sorte; nach der Ernte im Frühsommer flechten die Bauern sie zu Zöpfen und trocknen sie an der Luft.

Angerührt und abgefüllt wird das Pesto unter der Marke von Salvatore Novara, dessen Familie seit fünf Generationen Landwirtschaft in der Provinz Trapani betreibt. Der Markenname — die alte sizilianische Werkstatt — ist Programm: kuratieren statt fabrizieren.

In seiner sizilianischen Kollektion versammelt Novara kleine Produzenten des Westens; Tomaten und Basilikum werden vor der Verarbeitung von Hand verlesen. Aus derselben Handschrift stammen auch Honig, eingelegte Antipasti und süße Aufstriche der Insel.

Ohne Käse, ohne Kochen, mit viel Tomate

Was dieses Glas von vielen roten Pesti im Handel unterscheidet, ist die Kürze der Rezeptur. Kein zugesetzter Zucker, kein Käse, keine Säuerungsmittel — nur, was auch in einem Mörser in Trapani läge. 77 Prozent Tomatenanteil bedeuten: Hier trägt die Frucht die Sauce, nicht das Öl. Sie bekommen, was ein frisch gemörsertes Pesto verspricht, ohne Mörser, Muskelkraft und zwanzig Minuten Arbeit.

Weil kein Käse mitgerührt wird, bleibt das Pesto von Haus aus rein pflanzlich und offen für Ihre Handschrift. Reiben Sie Pecorino darüber, wenn Sie die klassisch-sizilianische Richtung suchen, oder lassen Sie es pur.

Für einen Abend im Zeichen der Insel setzen Sie es an den Anfang: Bruschetta zum Aperitif, danach Busiate, zum Abschluss etwas Süßes. Als Mitbringsel ersetzt das Glas die erwartbare Flasche Wein — und eröffnet dem Gastgeber gleich ein ganzes Abendessen. Kombiniert mit Busiate und einer Flasche gutem Olivenöl wird daraus ein kleines sizilianisches Paket.

Stellen Sie ein Glas in den Vorratsschrank — für Abende, an denen zwischen Ihnen und Sizilien nur ein Topf kochendes Nudelwasser stehen soll.


Nährwertangaben

Nährwertangaben je

100g / ml

Energie (kJ)

626 kJ

Energie (kcal)

150 kcal

Fett

13,6 g

davon gesättigte Fettsäuren

2,04 g

Kohlenhydrate

4,64 g

davon Zucker

2,31 g

Eiweiß

1,83 g

Salz

0,02 g

Alkoholgehalt

Alkoholgehalt

% vol

Zutaten

Zutaten

Rote Tomate (77%), Olivenöl extra vergine, Basilikum, Mandeln, nubischer roter Knoblauch, Salz, Pfeffer

Allergene

Nüsse

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