Sahne-Nougat-Glocke. Schokoladenglocken mit Haselnussnougat für den Weihnachtsbaum.
Sahne-Nougat-Glocke heißt der Baumbehang von Sawade aus Berlin: fünf Glocken aus Vollmilchschokolade mit hellem Sahnenougat, in violettem Stanniol an goldener Kordel. Kein Hohlkörper, keine Likörfüllung, kein Dekoschmuck aus Kunststoff.
Die Sahne-Nougat-Glocke gehört zum essbaren Baumschmuck der Berliner Pralinenmanufaktur Sawade, eine gefüllte Glocke aus Vollmilchschokolade mit einem Kern aus Haselnuss-Sahne-Nougat. Am Heiligabend hängt sie zwischen Kugeln und Strohsternen, und das violette Stanniol glänzt im Kerzenlicht. Spätestens am zweiten Feiertag wandert die erste Glocke vom Zweig in die Hand. Genau dafür ist sie gemacht. Christbaumschmuck aus Schokolade ist eine alte Tradition, und Sawade führt ihn bis heute im Sortiment.
Milchschokolade außen, heller Nougat innen
Die Glocke schmeckt nach milder Vollmilchschokolade und nach geröstetem Haselnussnougat mit sahniger Note. Die Schale enthält mindestens 32 Prozent Kakao, der Nougat besteht zu einem guten Teil aus Haselnüssen. Sahnepulver gibt ihm seine helle Farbe und den runden, milchigen Geschmack.
Der Nougat ist fest und lässt sich schneiden, schmilzt aber im Mund rasch. Die Schokolade bricht mit einem leisen Knacken. Jede Glocke wiegt rund 16 Gramm, genug für zwei, drei Bissen.
Zu einem Becher heißer Schokolade oder einem Milchkaffee passt die Glocke besonders gut. Die Milchnoten im Getränk und in der Schokolade ergänzen sich, die Nuss sorgt für Tiefe. Zu einem kräftigen Espresso wirkt sie dagegen fast zu mild.
Wer herbe, dunkle Schokolade bevorzugt, wird die Glocke als zu süß empfinden. Sie ist für Liebhaber von Milchschokolade und Nougat gedacht, nicht für Zartbitterfreunde. Für Menschen mit einer Nussallergie ist sie wegen der Haselnüsse nicht geeignet.
Am Baum, am Geschenk, auf dem bunten Teller
Ihr klassischer Platz ist der Weihnachtsbaum. Die goldene Kordel ist bereits angebracht, die Glocken lassen sich also direkt an einen Zweig hängen. Hängen Sie sie nicht zu nah an Kerzen, Lichterketten oder die Heizung, sonst wird die Schokolade weich.
Ebenso gut schmückt eine Glocke ein Geschenk. Mit der Kordel um das Geschenkband gebunden, wird sie zum essbaren Anhänger. Auf dem bunten Teller liegen die Glocken neben Plätzchen, Lebkuchen und Nüssen.
Für den Adventskalender sind die Glocken eine gute Füllung, weil sie flach genug für die meisten Säckchen sind. Fünf Stück reichen für fünf Türchen oder für einen kleinen Gruß zum Nikolaus.
Ein Detail am Rande: Bewahren Sie die Glocken bis zum Aufhängen kühl und trocken auf, ideal sind 16 bis 18 Grad. Am Baum halten sie in einem normal beheizten Wohnzimmer über die Feiertage gut durch. Wer sie länger hängen lassen möchte, sollte sie danach eher essen als aufheben.
Berliner Konfekt seit 1880
Sawade wurde 1880 in Berlin gegründet und gilt als älteste Pralinenmanufaktur der Stadt. Der erste Laden lag Unter den Linden, heute fertigt das Haus in Berlin-Reinickendorf. Pralinen, Trüffel und saisonale Spezialitäten entstehen dort mit viel Handarbeit.
Zum Sortiment gehört seit langem ein eigener Baumbehang aus Schokolade. Neben der Glocke gibt es Tannenzapfen und Goldnüsse, jeweils in Stanniol gewickelt. Die Glocke ist darunter die Variante mit Nougat.
Nougat in diesem Sinne ist eine Masse aus gerösteten, fein gewalzten Haselnüssen, Zucker und Kakaobutter. Je feiner die Walzen die Nüsse zerkleinern, desto glatter wird die Masse. Durch den Sahnezusatz bleibt die Sawade-Variante hell und mild. Konservierungsstoffe und künstliche Aromen verwendet Sawade dafür nicht, und die Glocken sind alkoholfrei.
Ein Schmuck, der nicht in den Karton zurück muss
Was die Glocke von gewöhnlichem Baumschmuck unterscheidet, ist ihr Ende: Sie wird gegessen, statt im Januar wieder in die Kiste zu wandern. Damit eignet sie sich auch für Familien mit Kindern, die beim Abschmücken gern helfen.
Wer mehr Abwechslung am Baum möchte, kombiniert die Glocken mit den Goldnüssen und den Tannenzapfen mit gebrannter Mandel aus derselben Manufaktur.
Fünf Glocken, die erst den Baum schmücken und dann den letzten Abend der Feiertage versüßen.