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Weingut Karl May

Riesling – 2025

Saftiger trockener Bio-Riesling aus Osthofen für die helle Küche

Bio Siegel
Normaler Preis 9,20€
Verkaufspreis 9,20€ Normaler Preis
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Inhalt

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Jahrgang
Riesling – 2023
Riesling – 2023
Riesling – 2024
Riesling – 2024
Riesling – 2025
Riesling – 2025
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Riesling 2025 vom Weingut Karl May. Trockener Bio-Riesling für Abende, an denen gekocht wird.

Riesling 2025 vom Weingut Karl May ist genau das, was auf dem Etikett steht: Riesling trocken, biologisch erzeugt in Rheinhessen, saftig, geradlinig und unkompliziert. Kein süßlicher Schmeichler, kein Holzfasswein, keine teure Einzellagen-Rarität.

Riesling 2025 ist der trockene Bio-Gutswein des Weinguts Karl May aus Osthofen, gewachsen auf Löß-Lehm im rheinhessischen Wonnegau. Stellen Sie sich einen gewöhnlichen Dienstagabend vor: In der Pfanne brät ein Fischfilet, auf dem Brett liegt eine halbe Zitrone. Der Wein dazu muss kein Ereignis sein — aber frisch, sauber und ehrlich gemacht. Genau diese Rolle füllt dieser Riesling mit einer Selbstverständlichkeit aus, die im Regal seltener ist, als man denkt. Er begleitet das Essen, statt es zu übertönen, und bleibt dabei jederzeit erkennbar Riesling. Handlese, Spontangärung und Ausbau im Edelstahl geben ihm mehr Sorgfalt mit, als sein Etikett vermuten lässt.

Grüner Apfel voran, Kräuterwürze im Nachhall

In der Nase grüner Apfel, Limette und ein Hauch weißer Pfirsich, am Gaumen Saft, Spannung und feine Kräuterwürze. Im Glas leuchtet der Wein hell strohgelb mit grünen Reflexen. Das Etikett sagt Riesling trocken, und die Analyse hält Wort: 3,9 Gramm Restzucker bleiben deutlich unter dem, was als Süße wahrnehmbar wäre.

Sein Rückgrat sind 7,5 Gramm Säure — spürbar straffer als beim Vorgängerjahrgang. Spitz wirkt das nicht, weil reifes Lesegut und ein langes Hefelager die Säure einbinden. Das Mundgefühl erinnert eher an den Biss in einen kühlschrankkalten Apfel als an Zitronensaft.

Mit etwas Luft gewinnt der Wein an Breite: Der grüne Apfel reift im Glas Richtung gelber Frucht, die Kräuternote tritt deutlicher hervor. Trinken Sie ihn deshalb nicht zu hastig — der zweite Schluck nach zehn Minuten erzählt mehr als der erste. Ein Dekanter ist trotzdem unnötig, ein bauchiges Glas genügt.

Wer weichen Schmelz erwartet, etwa von einem Grauburgunder, wird diesen geradlinigen Riesling als karg empfinden. Auch Barrique-Aromen suchen Sie vergebens: Der Wein sieht ausschließlich Edelstahl. Beides ist Absicht, denn der Gutswein setzt auf Frische statt auf Fülle.

Ein Küchenwein vom Zanderfilet bis zum Flammkuchen

Seine Bühne ist die helle, frische Küche: gebratener Fisch, Geflügel, Ofengemüse und alles, was Zitrone verträgt. Braten Sie etwa ein Zanderfilet auf der Hautseite knusprig und ziehen Sie zum Schluss kalte Butter durch den Bratensatz. Die Säure des Weins nimmt die Butter auf und hält den Teller leicht.

Für einen schnellen Abend: Tagliatelle mit Sahne, Erbsen und Zitronenabrieb, darüber gebratene Garnelen — der Riesling schneidet durch die Sahne und hebt die Zitrusnote. Ebenso passend sind Flammkuchen mit Lauch und Ziegenfrischkäse, ein Schnitzel mit lauwarmem Kartoffelsalat oder ein mildes Gemüse-Curry. Selbst kräftige Vinaigrette bringt ihn nicht aus dem Takt, woran viele weichere Weißweine scheitern.

Solo funktioniert er ebenfalls: Als Aperitif weckt seine Frische den Appetit, ohne mit Alkoholwucht in den Abend zu starten. Eine Schale gesalzene Mandeln oder ein paar grüne Oliven dazu genügen völlig. Ob zum Ofengemüse im Winter oder zur Grillforelle im Sommer — die Küche darf wechseln, der Wein bleibt passend. Beim Käse gilt: junger Ziegenkäse und milder Bergkäse ja, reifer Rotschmierkäse nein. Und ein Dessert sollten Sie ihm nicht zumuten: Gegen Süßspeisen wirkt ein knochentrockener Riesling schnell sauer und verliert seine Balance.

Gut zu wissen: Servieren Sie ihn bei 8 bis 10 Grad aus einem schlanken Weißweinglas; zu kalt eingeschenkt verschließt sich die Frucht. Der Schraubverschluss ist ein praktischer Vorteil: Eine angebrochene Flasche hält verschlossen im Kühlschrank zwei bis drei Tage durch. Für dunkle Schmorgerichte und kräftig gereiften Käse ist der Wein dagegen nicht geeignet — dort fehlt ihm das Gewicht. Wer den Hausstil vergleichen möchte, stellt ihn neben den Riesling des Vorjahrgangs und schmeckt, wie unterschiedlich zwei Jahre ausfallen können.

Siebte Generation in Osthofen, Spontangärung im Keller

Seit 1815 arbeitet die Familie May im Wonnegau, dem südlichen Teil Rheinhessens. Heute führen Peter und Fritz May das Weingut in siebter Generation. Rund 35 Hektar zwischen Osthofen, Bechtheim und Westhofen stehen seit 2007 unter biologischer Bewirtschaftung — lange bevor Bio im Weinberg zum guten Ton gehörte.

Die Trauben für diesen Gutswein wachsen in der Lage Heiligkreuz bei Bechtheim: sandiger Löß-Lehm, nach Süd-Südost geneigt. Löß speichert Wasser und Wärme, die Trauben reifen gleichmäßig — solche Böden bringen fruchtbetonte, zugängliche Weine hervor. Entblätterte Traubenzonen, eine Grünlese im Frühsommer und selektive Handlese in mehreren Durchgängen sichern gesundes, reifes Lesegut. Diesen Aufwand gönnt man Weinen der Einstiegskategorie selten.

Im Keller vergärt der Most spontan — allein mit den Hefen, die Weinberg und Keller von selbst mitbringen, ohne zugesetzte Reinzuchthefe. Spontangärung dauert länger und verlangt Aufmerksamkeit, belohnt aber mit eigenständigerer Aromatik. Anschließend ruht der Jungwein über Monate auf der Feinhefe im Edelstahltank, was ihm Textur und Stabilität gibt.

Das Weingut gehört zu Maxime Herkunft Rheinhessen, einem Winzerzusammenschluss, der Weine nach dem Dreiklang aus Gutswein, Ortswein und Lagenwein ordnet. Der Gutswein bildet die Basis dieser Herkunftspyramide: Er soll den Stil des Hauses zeigen, nicht eine einzelne Parzelle. Das Prinzip ist dem burgundischen Modell entlehnt — je enger die Herkunft gefasst ist, desto höher der Anspruch. Für Sie als Kunde heißt das: Der Name des Weinguts bürgt hier für den Inhalt, nicht der Name eines Weinbergs.

Warum die Basis eines Weinguts am meisten verrät

An seinem Gutswein lässt sich ein Weingut ehrlicher messen als an seiner Spitze. Große Lagen verzeihen vieles, die Basis verzeiht nichts. Der Vinum-Weinführer führt Karl May mit dreieinhalb Sternen und lobt dabei ausdrücklich die Qualität der Gutsweine. Genau diese Verlässlichkeit macht die Flasche zur Visitenkarte des Hauses.

Wer der Pyramide nach oben folgen möchte, findet eine Stufe darüber den Ortswein mit Kalkstein-Prägung und an der Spitze den Lagen-Riesling aus dem Westhofener Morstein. Der 2025er ist der richtige Einstieg in diese Reihe. Er taugt als Mitbringsel zu einer Einladung, als Vorrat für spontane Gäste oder als Auftakt einer eigenen Probe. Auch für größere Runden ist er eine dankbare Wahl, weil er weder Weinkenner langweilt noch Einsteiger überfordert. Nur eines sollten Sie ihm nicht abverlangen: jahrelange Reife. Seine Stärke liegt in der Frucht der ersten zwei, drei Jahre — kaufen Sie ihn zum Trinken, nicht zum Sammeln.

Stellen Sie eine Flasche kalt, bevor Sie den Herd einschalten — was dieser Riesling verspricht, löst er am Tisch ein.

Weingut Karl May

Das Weingut Karl May in Osthofen wird von den Brüdern Fritz und Karl in siebter Generation geführt. Seit 2007 biologisch zertifiziert, bewirtschaften sie 34 Hektar im Wonnegau. Herkunftsgeprägte, klare Weine mit großem Potenzial entstehen durch naturnahen Anbau, kalkhaltige Lagen wie Geyersberg und Goldberg sowie den Fokus auf Riesling und Burgundersorten. Ausgezeichnete Rotweine und charaktervolle Weißweine spiegeln Terroir und Tradition wider.


Nährwertangaben

Nährwertangaben je

100g / ml

Energie (kJ)

309 kJ

Energie (kcal)

74 kcal

Fett

0 g

davon gesättigte Fettsäuren

0 g

Kohlenhydrate

1,3 g

davon Zucker

0,3 g

Eiweiß

0 g

Salz

0 g

Alkoholgehalt

Alkoholgehalt

12,0% vol

Zutaten

Zutaten

Trauben*, Antioxidationsmittel: Sulfite, Stabilisator: Metaweinsäure | *aus biologischem Anbau | Bio Kontrollstelle DE-ÖKO-039 | Deutsche Landwirtschaft | Enthält geringe Mengen von: Fett, gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Salz

Allergene

Sulfite

Inverkehrbringer

Weingut Karl May
Karl May GbR Inhaber Peter & Fritz May
Ludwig-Schwamb-Straße 22, 67574 Osthofen, Deutschland

+4962422356
info@weingut-karl-may.de
weingut-karl-may.de