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Chocolaterie Bruntz

Kakaokonfekt mit gesalzenem Karamell

Truffes Fantaisie mit Butterkaramell und Salz aus Guérande, 16 Stück

Normaler Preis 5,95€
Verkaufspreis 5,95€ Normaler Preis
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Inhalt

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Sorte
Kakaokonfekt mit Haselnuss-Knusper
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Kakaokonfekt mit gesalzenem Karamell
Kakaokonfekt mit gesalzenem Karamell
Kakaokonfekt mit Crêpes Dentelles
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Kakaokonfekt mit gesalzenem Karamell. Weicher Kakaotrüffel aus dem Elsass mit Guérande-Salz.

Kakaokonfekt mit gesalzenem Karamell ist ein französischer Kakaotrüffel der Chocolaterie Bruntz, 16 Stück je Schachtel, mit Stückchen aus gesalzenem Butterkaramell. Keine harte Praline, keine Tafel, kein Bonbon.

Kakaokonfekt mit gesalzenem Karamell ist ein Truffes Fantaisie der Chocolaterie Bruntz aus Kingersheim im Elsass. Viele Süßigkeiten kippen nach dem dritten Stück ins Klebrig-Süße und der Gaumen macht zu. Genau dieses Problem löst die Sorte auf ihre Art. Der Kern ist süß und cremig, doch am Ende setzt Meersalz einen klaren Punkt. Der Mund bleibt frei, und das nächste Stück schmeckt wie das erste.

Süße, die salzig aufhört

Der Trüffel beginnt trocken und leicht bitter, weil außen dunkles Kakaopulver liegt. Dann gibt der Kern nach und gibt gekochte Sahne und Butterkaramell frei. Fünf Prozent gesalzene Karamellstückchen stecken darin, fest gekocht aus Zucker, Glukosesirup, Sahne und gesalzener Butter. Sie bleiben im weichen Kern spürbar, ähnlich wie Krokant, nur nachgiebiger. Das Salz kommt aus den Salzgärten von Guérande an der Atlantikküste. Dort wird es von Hand aus flachen Becken geschöpft, grau, grob und vergleichsweise mild im Ton. Es drängt sich nicht nach vorn, sondern räumt hinter der Süße auf. Zurück bleibt ein sauberer, leicht mineralischer Abgang. Die Textur ist weicher als bei jeder gefüllten Praline, denn der Kern arbeitet ohne Kakaobutter. Pflanzliches Fett aus Kopra und Palmkern schmilzt bereits bei etwa 24 Grad. Wer ein knackiges Karamellbonbon mit Biss erwartet, wird die Sorte als zu weich empfinden. Hier zergeht alles, und nur die Karamellstückchen halten kurz dagegen.

Das Verhältnis von Salz zu Zucker ist bewusst zurückhaltend gewählt. Wer die kräftige Salzigkeit einer Fleur-de-Sel-Karamellcreme sucht, wird hier weniger Salz finden als erwartet. Die Sorte zielt auf Balance, nicht auf Kontrast um jeden Preis. Beim zweiten Stück tritt das Salz spürbarer hervor, weil der Gaumen bereits auf Süße eingestellt ist. Dieser Aufbau über mehrere Trüffel hinweg ist charakteristisch und macht die Schachtel angenehm gleichmäßig.

Vom Kaffeetisch bis auf die Eiskugel

Ein Glas trockener Cidre ist der französischste Partner, weil Säure und Kohlensäure die Süße auffangen. Zwei Trüffel pro Person reichen zum Abschluss eines Essens, drei sind bereits eine deutliche Ansage. Zum Kaffee servieren Sie die Sorte lieber zu einem milden Filterkaffee als zum säurebetonten Espresso. Wer das bretonische Thema weiterspinnen möchte, stellt die Caramels au beurre salé daneben und vergleicht fest gegen pudrig. Für einen schnellen Nachtisch zerdrücken Sie zwei Trüffel über warmem Milchreis, dann verlaufen Kern und Salz ineinander. Auf einer Kugel Vanilleeis funktioniert derselbe Trick, allerdings nur bei Zimmertemperatur der Trüffel. Zum Backen und Aufschmelzen ist das Konfekt nicht geeignet, weil es ohne Kakaobutter nicht sauber temperiert.

Auf der Käseplatte hat die Sorte nichts verloren, dafür ist der Kern zu süß. Neben einem gereiften Comté wirkt sie schlicht deplatziert. Zu einem Glas Sauternes oder einem gereiften Rivesaltes passt sie dagegen erstaunlich gut, weil beide Weine Salz vertragen. Auch ein Rum mit deutlicher Vanillenote nimmt das Butterkaramell gut auf.

Gut zu wissen: Servieren Sie die Trüffel bei etwa 18 Grad. Direkt aus dem Kühlschrank bleibt das Karamell hart und das Salz tritt zu spät hervor. Eine halbe Stunde auf dem Tisch genügt, um den Unterschied deutlich zu schmecken.

Ein elsässisches Haus mit einem bretonischen Zitat

Caramel au beurre salé stammt aus der Bretagne. Dort gehört es seit den 1970er Jahren zum festen Repertoire der Konditoreien. Dass ausgerechnet eine Chocolaterie im Elsass das Thema aufgreift, ist kein Zufall. Bruntz arbeitet seit 1960 in Kingersheim nördlich von Mulhouse, gegründet von drei Brüdern desselben Namens. Seit 1978 sitzt der Betrieb in der Rue de l'Industrie und beschäftigt gut zehn Menschen. 2005 übernahm die Familie Ricou, 2024 gaben die Eltern an Quentin Ricou und Laurent Kalis ab. Der eine ist Sohn eines Chocolatiers, der andere kommt aus zwei Jahrzehnten Feinkosthandel. Berühmt wurde das Haus in den 1980er Jahren mit Truffes Fantaisie in der Form des elsässischen Kougelhopf. Diese geriffelte Silhouette ist bis heute die Signatur des Betriebs. Die Grundmasse folgt einem französischen Rezept aus den 1930er Jahren: pflanzliches Fett, Zucker, fettarmes Kakaopulver und Molkenpulver. Weil Kakaobutter fehlt, heißt das Ergebnis in Deutschland Kakaokonfekt und nicht Schokolade. Als Partner der Marque Alsace trägt Bruntz seine Herkunft offiziell auf der Packung.

Die Karamellstückchen werden separat gekocht und erst danach in die kalte Masse eingerührt. Käme das Karamell warm dazu, würde es im Fett verlaufen und der Biss ginge verloren. Genau dieser Zwischenschritt macht den Unterschied zwischen Karamellaroma und echten Karamellstückchen.

Auch das Kakaopulver außen ist ein Handwerksschritt und kein Dekor. Es bindet die Restfeuchte an der Oberfläche und hält die Trüffel voneinander getrennt. Ohne diese Schicht würden die Kugeln in der Schachtel zusammenkleben. Gleichzeitig liefert der Puder die herbe Note, die den süßen Kern erst erträglich macht. In Kingersheim entstehen daneben Dragées und von Hand gegossene Schokoladenfiguren für Ostern und Weihnachten. Das Kakaokonfekt läuft ganzjährig und trägt den Betrieb durch die ruhigen Monate.

Die orange Schachtel als Mitbringsel

Die orange Schachtel trägt ein aufgedrucktes schwarz-weißes Band mit Schleife und kommt ohne Geschenkpapier aus. 100 Gramm, 16 Trüffel, ein Format zwischen Aufmerksamkeit und Vorrat. Sie steht aufrecht, lässt sich stapeln und übersteht den Weg in einer Tasche ohne Druckstellen. Neben den beiden anderen Sorten des Hauses ergibt sich ein kleines Sortiment aus einer Manufaktur. Für eine größere Runde reicht eine Packung nicht: Rechnen Sie mit drei bis vier Stück pro Gast. Für den Versand an heißen Sommertagen ist das Konfekt nicht geeignet, dafür schmilzt der Kern zu früh. Als Mitbringsel zum Abendessen funktioniert es dagegen zuverlässig, weil süß-salzig fast immer ankommt.

Im Büro hat die Schachtel einen Nebeneffekt: Sie ist nach zwei Tagen leer. Wer sie für sich behalten möchte, stellt sie nicht offen auf den Tisch. Für ein Dessertbuffet setzen Sie die Trüffel einzeln in kleine Papierkapseln, dann bleibt das Kakaopuder an Ort und Stelle.

Gesalzenes Karamell begegnet Ihnen inzwischen in fast jeder Konditorei und in jedem Supermarktregal, meist als Aroma und selten als Substanz. Der Unterschied liegt in den Stückchen, die tatsächlich zwischen den Zähnen spürbar bleiben. Aroma lässt sich zusetzen, Textur muss gekocht werden.

Bringen Sie das Salz der Atlantikküste in einen Trüffel aus dem Elsass.


Nährwertangaben

Nährwertangaben je

100g / ml

Energie (kJ)

2451 kJ

Energie (kcal)

590 kcal

Fett

44 g

davon gesättigte Fettsäuren

37 g

Kohlenhydrate

43 g

davon Zucker

41 g

Eiweiß

3,9 g

Salz

0,2 g

Alkoholgehalt

Alkoholgehalt

% vol

Zutaten

Zutaten

Pflanzliche Fette (Kopra, Palmkern), Zucker, fettarmes Kakaopulver, MOLKENPULVER, gesalzene Karamellstückchen 5 % (Zucker, Glukosesirup, MAGERMILCHPULVER, frische SAHNE, gesalzene BUTTER 0,2 %, Meersalz aus Guérande), Kakaopulver, Emulgator: Lecithine (aus SOJA), natürliches Aroma. | Vor Wärme und Feuchtigkeit schützen | Hergestellt in Frankreich

Allergene

Milch und Sojabohnen

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