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Prisecco Manufaktur Jörg Geiger

Manufaktur Jörg Geiger

Schwäbischer Cider mild

Cidre aus Frankreich, Schwäbischer

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Schwäbischer Cider mild. Reife Birne, saftiger Apfel, sanfte Perlage.

Schwäbischer Cider mild ist ein teilvergorener Obstschaumwein der Manufaktur Jörg Geiger aus Streuobstäpfeln und Weinbirnen, leicht im Alkohol und deutlich fruchtsüß. Kein trockener Cidre aus der Normandie, kein Apfelwein aus dem Bembel, kein Mischgetränk.

Schwäbischer Cider mild ist ein Craft Cider von Jörg Geiger, der aus handverlesenen Wiesenäpfeln und Weinbirnen gekeltert und nur teilweise vergoren wird. Im Glas steht er kräftig strohgelb, mit feinen Perlen. Der Duft erinnert an eine Obstwiese im September: reife Birne, süßer Apfel, etwas Nuss und Wiesenkräuter. Der erste Schluck ist saftig und weich, erst dann meldet sich eine leichte Herbe.

So schmeckt der milde Cider von der Alb

Der Cider duftet nach reifer, süßlicher Birnen-Apfelfrucht mit dezent nussigen und wiesenkräutrigen Anklängen. Am Gaumen ist er rund und weich, mit üppiger Streuobstfrucht und einem saftigen Süße-Säure-Spiel. Die Frucht hält lange an.

Etwa 65 Gramm Restzucker pro Liter stehen rund 4,5 Gramm Säure gegenüber. In der Sprache der Winzer wäre das lieblich. Die Gerbstoffe der Weinbirnen verhindern, dass die Süße breit wird. Sie geben dem Cider am Ende einen trockenen, leicht herben Zug.

Wer knochentrockenen Cidre nach bretonischem Vorbild erwartet, wird diesen Cider als zu süß empfinden. In diesem Fall ist der feinherbe Wiesenobst Cider aus demselben Haus die bessere Wahl.

Die Perlage ist lebhaft, aber feiner als bei einer Limonade. Sie trägt den Duft nach oben und nimmt der Süße das Gewicht. Gut gekühlt wirkt der Cider deshalb frischer, als die Analysewerte vermuten lassen.

Aperitif, Frischkäse und Beerendessert

Der Cider wird bei 8 bis 10 °C im Sektglas serviert, am liebsten als Aperitif an einem warmen Abend. Das schlanke Glas hält die Kohlensäure und bündelt den Birnenduft. Im Weinkühler bleibt die Flasche über den Abend auf Temperatur.

Zum Essen passt er dort, wo Süße auf Salz und Säure trifft. Ziegenfrischkäse auf Blattsalat mit Kräutern und einem Löffel Honig ist ein Klassiker. Ebenso Schafskäse mit gegrilltem Pfirsich oder ein Flammkuchen mit Birne und Walnuss. Zum Dessert begleitet er rote Grütze, Erdbeeren mit Minze oder eine Beerentarte.

Unser Tipp: Asiatisch gewürzte Gerichte mit etwas Schärfe vertragen die Fruchtsüße sehr gut. Zu einem Thai-Curry mit Kokosmilch wirkt der Cider wie ein halbtrockener Riesling, nur leichter.

Eine Flasche reicht als Aperitif für fünf bis sechs Gläser. Angebrochen hält sie sich mit einem Sektverschluss im Kühlschrank ein bis zwei Tage. Danach lässt die Kohlensäure nach, und die Süße tritt stärker hervor.

Warum die Gärung auf halbem Weg endet

Teilvergoren bedeutet, dass die Hefe nur einen Teil des Fruchtzuckers in Alkohol umwandelt. Die Gärung endet, bevor der Most durchgegoren ist. So bleibt natürliche Fruchtsüße im Cider, und der Alkoholgehalt liegt weit unter dem eines Weins.

Typisch schwäbisch ist die Weinbirne im Verschnitt. Diese alten Mostsorten sind roh kaum genießbar, so viel Gerbstoff steckt in ihnen. Im Cider liefern sie Struktur und Haltbarkeit, die der Apfel allein nicht mitbringt. Franzosen kennen das Prinzip vom Poiré, Schwaben seit Generationen vom Most.

Jörg Geiger verarbeitet in Schlat ausschließlich Obst von hochstämmigen Bäumen der Streuobstwiesen im Albvorland. Die Manufaktur zahlt den Besitzern für sortenrein gelesene Früchte gute Preise. Nur so lohnt es sich, die alten Bäume zu pflegen, statt sie zu fällen.

Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Kulturlandschaften Mitteleuropas. Die Wiesen im Albvorland liegen zum Teil in einem Vogelschutzgebiet. Wo das Obst keinen Abnehmer findet, verschwinden die Bäume innerhalb weniger Jahrzehnte. Jede Flasche ist damit auch ein Stück Landschaftspflege.

Ein leichter Schaumwein für den frühen Abend

Der Cider füllt die Lücke zwischen Saftschorle und Sekt. Er hat genug Prickeln und Duft für einen Empfang, aber so wenig Alkohol, dass ein zweites Glas keine Folgen hat. Die große Flasche macht auf dem Tisch etwas her.

Als Speisenbegleiter für ein ganzes Menü ist er nicht gedacht. Zu kräftigem Fleisch oder herzhaften Schmorgerichten fehlt ihm die Trockenheit. Zum Hauptgang greifen Sie besser zum trockenen Birnenschaumwein aus der Champagner Bratbirne. Wer ganz auf Alkohol verzichtet, findet im selben Haus auch alkoholfreie Cider.

Im Sortiment der Manufaktur steht er zwischen zwei Polen. Auf der einen Seite die alkoholfreien Kompositionen aus Saft, auf der anderen die trockenen, flaschenvergorenen Schaumweine. Der milde Cider verbindet die Fruchtfülle der einen mit dem Weincharakter der anderen.

Ein Glas Obstwiese für Abende, an denen der Sekt zu schwer und die Schorle zu wenig wäre.

Manufaktur Jörg Geiger

Die Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat in der Schwäbischen Alb keltert aus alten Apfel- und Birnensorten von Streuobstwiesen außergewöhnliche, alkoholfreie Priseccos. Ergänzt mit Kräutern, Blüten und Gewürzen entstehen komplexe, feinperlende Genussgetränke. Ob Prisecco, Craft Cider, Champagner Bratbirne oder Wermut – Geigers Produkte setzen Maßstäbe für alkoholfreien Genuss mit Tiefe und Charakter.


Nährwertangaben

Nährwertangaben je

100g / ml

Alkoholgehalt

Alkoholgehalt

3,0% vol

Zutaten

Allergene

Sulfite

Inverkehrbringer

Manufaktur Jörg Geiger
Manufaktur Jörg Geiger GmbH
Eschenbacherstraße 1, 73114 Schlat (Göppingen), Deutschland

+49 7161 999 02 24
info@manufaktur‑joerg‑geiger.de
manufaktur‑joerg‑geiger.de

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