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Easton Reed

Peach Fine Pairing

Mildes Pfirsich-Chutney mit Ahornsirup und Thymian

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Peach Fine Pairing. Halb Pfirsich, etwas Ahornsirup, ein Hauch Thymian.

Peach Fine Pairing ist ein Pfirsich-Chutney von Easton Reed mit 51 Prozent Frucht, Ahornsirup und Thymian, abgefüllt im 230-Gramm-Glas. Keine Konfitüre, kein scharfes Mango-Chutney, keine essigsaure Beilage.

Peach Fine Pairing ist der Käsebegleiter von Easton Reed, in dem Pfirsiche mit 51 Prozent noch vor Zucker und Ahornsirup an erster Stelle stehen.

Ein Chutney erkennt der geübte Gaumen normalerweise am Essig. In diesem Glas steht keiner, und eine Zwiebel sucht die Rezeptur ebenfalls vergeblich.

Wer daraus auf einen Fruchtaufstrich schließt, liegt trotzdem daneben. Die Gegenstimme zur Süße übernimmt hier ein Kraut, und dieser Tausch verschiebt den gesamten Einsatzbereich.

Ein Chutney, das ohne Essig auskommt

Die Süße wird in diesem Glas nicht von Säure gebremst, sondern von einer harzigen Kräuternote.

Im Glas steht eine helle, orangegelbe Masse mit sichtbaren Fruchtstücken. Der Löffel hinterlässt eine flache Kuhle, die sich innerhalb einiger Sekunden wieder schließt.

Vorn schmeckt der Pfirsich, saftig und rund, wie eine Frucht kurz vor dem Zerfallen. Die Stücke bleiben auf dem Brot einzeln erkennbar und lösen sich erst beim Kauen auf.

Der Ahornsirup steht mit sieben Prozent an dritter Stelle und färbt die Frucht dunkler, als Zucker allein es täte. Dazu kommt ein Anklang von Karamell, den ein Pfirsich von sich aus nicht mitbringt.

Zuletzt meldet sich der Thymian, trocken und leicht harzig. Er zieht eine schmale bittere Linie durch die Süße und hält den Geschmack am herzhaften Rand.

Das Zitronenkonzentrat arbeitet dagegen im Hintergrund und hält die Frucht hell. Ohne diese Säure würde der Pfirsich nach zwei Löffeln satt und einförmig wirken.

Mit 52 Gramm Zucker je 100 Gramm bleibt das Glas eindeutig süß gebaut. Wer ein essigbetontes, würziges Chutney nach indischer Art sucht, wird es als zu zahm empfinden.

Auch der Thymian ist sparsam dosiert und steht am Ende der Rezeptur. Wer ein deutliches Kräuteraroma erwartet, wird ihn eher als Grundton wahrnehmen denn als eigene Zutat.

Ein Teelöffel zum Käse, ein Esslöffel zum Braten

Die Menge auf dem Löffel entscheidet, ob dieses Glas als Würze wirkt oder als eigenständige Beilage.

Neben frischem Ziegenkäse genügt ein Teelöffel je Portion, mehr deckt den Käse zu. Zu jungem Schafskäse und mildem Brie gilt dieselbe Dosierung, zu gereiftem Bergkäse darf es etwas mehr sein.

Auf einem Brett mit luftgetrocknetem Schinken bringt es die Süße mit, die sonst eine Melonenspalte liefert. Der Vorteil liegt im fehlenden Wasser, denn das Brett bleibt trocken.

Warm eingesetzt wird daraus in zwei Minuten eine Sauce. Lösen Sie zwei Esslöffel mit etwas Brühe im Bratensatz eines Schweinefilets, dann entsteht ein heller Fond mit Frucht.

Für eine Vorspeise ohne Aufwand belegen Sie ein Blech mit acht Talern Ziegenkäse. Auf jeden Taler kommt ein halber Teelöffel, danach acht Minuten bei 200 Grad in den Ofen.

Auf einem Sandwich mit gekochtem Schinken und Butter ersetzt ein dünner Strich den Senf. Die Frucht bleibt dort im Hintergrund und macht das Brot weniger trocken.

Auch gebratene Entenbrust und kalter Braten vertragen einen Löffel daneben. In einem Salat mit Rucola, Speck und gerösteten Kernen ersetzt es Honig und Süßungsmittel im Dressing.

Herber wird das Brett mit der Cranberry-Sorte, herzhafter mit der Grillsauce aus Pfirsich und Zwiebel. Weitere Gläser dieser Art finden Sie bei den Chutneys.

Ein Detail am Rande: Kochen Sie das Glas nicht mit. Thymian und Frucht verlieren bei längerer Hitze zuerst ihre Frische, deshalb gehört der Löffel erst zum Schluss in die Sauce.

Pfirsiche liefern kaum Pektin, deshalb steht es dabei

Pektin hält eine eingekochte Fruchtmasse zusammen, und Steinobst bringt davon von Natur aus wenig mit.

In Äpfeln, Quitten und Zitrusschalen steckt reichlich davon. In einem reifen Pfirsich dagegen kaum noch, weil Enzyme das Pektin beim Reifen abbauen. Genau dieser Abbau macht die Frucht weich.

Ohne Zusatz bliebe im Glas ein dünnflüssiges Kompott. Auf einem Stück Käse würde es abrutschen, statt liegen zu bleiben, und auf dem Brett eine Pfütze hinterlassen.

Hochveresterte Pektine, wie sie in Fruchtaufstrichen üblich sind, brauchen zum Gelieren zwei Dinge. Genug Zucker und genug Säure, sonst bleibt die Masse flüssig.

Deshalb steht das Zitronenkonzentrat nicht nur des Geschmacks wegen in der Rezeptur. Es senkt den Säurewert so weit, dass das Pektin überhaupt binden kann.

Ein zweiter Grund für die Säure liegt in der Farbe. Aufgeschnittenes Steinobst dunkelt an der Luft nach, und ein niedriger Säurewert bremst diesen Vorgang deutlich ab.

Deshalb bleibt die Masse im Glas hell und geht nicht ins Bräunliche. Ein Pfirsichkompott aus dem eigenen Topf verliert diese Farbe binnen weniger Stunden.

Der Stand bleibt dabei bewusst weich. Die Masse lässt sich streichen, aber nicht schneiden, und genau das unterscheidet ein Pairing von einer festen Fruchtkonfitüre.

Die Fine-Pairing-Reihe ist bei Ryan's Specialties in Augsburg die stille Nachbarschaft der Grillsaucen. Jedes Glas stellt einer Frucht einen herzhaften Partner gegenüber, und die Auswahl folgt einer klaren Logik.

Beim Pfirsich ist dieser Partner ein Kraut, bei der Himbeere eine Zwiebel, bei der Cranberry ein Gewürz. Der Ahornsirup verbindet dieses Glas dabei mit einer Flasche der Reihe.

Er steht sonst nur in der rauchigen Chipotle-Sauce des Hauses, und dort in geringerer Menge. Zwei Regale, eine gemeinsame Zutat, zwei völlig verschiedene Ergebnisse.

Das hellste Glas einer Reihe voller Gegenspieler

Innerhalb der Reihe ist dies die zurückhaltendste Sorte, und diese Zurückhaltung ist eine bewusste Entscheidung.

Kein Essig, keine Zwiebel, kein Pfeffer. Übrig bleibt Frucht mit einer Kräuterkante, und deshalb passt das Glas dorthin, wo ein kräftiges Chutney zu viel wäre.

Junger Ziegenkäse und milder Frischkäse würden unter Zwiebel und Balsamico verschwinden. Hier bleiben sie schmeckbar, weil die Süße neben ihnen steht statt über ihnen.

Neben kräftigem Blauschimmel oder geräuchertem Fleisch verliert das Glas dagegen an Kontur. Dort braucht der Teller eine dunklere Frucht mit mehr Säure im Rücken.

Auch als Aufstrich für das Frühstücksbrot ist es nicht gedacht. Der Thymian wirkt am Morgen deplatziert, und das Glas ist für kleine Portionen ausgelegt.

Als Mitbringsel eignet es sich für Gastgeber, die eine Käseplatte planen und beim Zubehör ins Grübeln kommen. Zwei Gläser der Reihe nebeneinander ergeben bereits eine Auswahl mit zwei Richtungen.

Geben Sie dem Pfirsich auf Ihrer nächsten Käseplatte den Platz, an dem sonst die Feige liegt, und der Teller kommt mit Brot aus.

Easton Reed

Hinter Easton Reed steht Ryan's Specialties in Augsburg, ein Haus, das seit über zwanzig Jahren amerikanische Feinkost nach Deutschland holt. Die Marke bündelt, was in der Küche der Südstaaten und der amerikanischen Ostküste auf dem Tisch steht: Barbecuesaucen mit Melasse, Honig oder geräucherter Chipotle, fruchtige Fine Pairings für die Käseplatte, Ketchup jenseits der Standardflasche und Honig-Senf für Wings und Dressings.

Gekocht wird in Europa, nach Rezepturen mit amerikanischer Handschrift. Die Saucen kommen in der schlanken Glasflasche zu 260 Millilitern, die Fine Pairings im 230-Gramm-Glas. Auf jedem Etikett steht das Motto des Hauses: Crafted for the Love of Food.


Nährwertangaben

Nährwertangaben je

100g / ml

Energie (kJ)

892 kJ

Energie (kcal)

210 kcal

Fett

0 g

davon gesättigte Fettsäuren

0 g

Kohlenhydrate

52 g

davon Zucker

52 g

Eiweiß

0 g

Salz

0 g

Alkoholgehalt

Alkoholgehalt

% vol

Zutaten

Zutaten

Pfirsiche (51%), Zucker, Ahornsirup (7%), Festigungsmittel: Pektin, Thymian (<1%), Zitronenkonzentrat

Allergene

Inverkehrbringer

Easton Reed
Ryan's Specialties GmbH & Co. KG
Martinipark, Gebäude C1, Provinostraße 52, 86153 Augsburg

+49 821 455 254 00
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