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Easton Reed

Ribhouse BBQ Sauce

Dunkle Glasur für Ribs, mit Rauch aus geräuchertem Essig

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Ribhouse BBQ Sauce. Melasse, Röstknoblauch und Rauch aus dem Essig.

Ribhouse BBQ Sauce ist eine dunkle, dickflüssige Barbecuesauce von Easton Reed auf Basis von braunem Zucker, Tomatenmark und Melasse. Kein Raucharoma aus dem Fläschchen, keine Schärfe, kein dünner Tomatenketchup.

Ribhouse BBQ Sauce ist die klassische Grillsauce von Easton Reed in der 260-Milliliter-Flasche, deren Rauchnote aus geräuchertem Branntweinessig stammt. Der Deckel geht auf, und der geröstete Knoblauch steht als Erstes im Raum. Dann kommt die Melasse nach, dunkel und beinahe lakritzig.

Wer die Flasche kippt, merkt am zähen Fluss, dass hier nichts gestreckt wurde. Auf dem heißen Rost zieht die Sauce binnen weniger Minuten zu einer glänzenden Schicht an, die am Fleisch haftet statt in die Glut zu tropfen.

Erst süß, dann rauchig, am Ende Knoblauch

Die Ribhouse baut ihren Geschmack in drei Schritten auf, und der Knoblauch bleibt am längsten stehen. Zuerst arbeitet die Melasse, eine warme Süße mit dunkler Kante, wie sie weißer Zucker nicht hinbekommt.

Dahinter halten doppelt konzentriertes Tomatenmark und Branntweinessig dagegen. Diese Säure ist der Grund, warum die Sauce auch nach dem dritten Rippchen noch Appetit macht. Vier Prozent Ananassaftkonzentrat runden die Kanten ab, ohne dass die Sauce fruchtig schmeckt.

Zwei Prozent Senf und ein Anteil Sojasauce liefern die herzhafte Grundierung darunter. Beides schmeckt man nicht als eigene Zutat heraus, beides fehlt aber sofort, wenn es nicht da ist. Die Textur ist sirupartig und deckend, kein Vergleich zu einer gießfähigen Marinade.

Der geröstete Knoblauch ist der eigentliche Nachhall. Rohe Knoblauchnote wäre hier stechend und würde sich mit der Süße beißen. Durch das Rösten verschiebt sich das Aroma ins Nussig-Karamellige und legt sich als lange Basis unter alles andere.

Mit 42 Gramm Zucker je 100 Gramm gehört die Ribhouse zu den süßen Barbecuesaucen. Wer eine essigbetonte Sauce nach Carolina-Art sucht, wird sie als zu weich empfinden. Scharf ist sie ebenfalls nicht, im Rezept steht kein einziger Chili.

Für scharfe Esser ist sie deshalb keine eigenständige Lösung. Sie verträgt allerdings einen Löffel Chilipaste, ohne ihre Struktur zu verlieren. Wer Schärfe direkt aus der Flasche möchte, ist mit der Honig-Chili-Sauce besser bedient.

Auf Rippchen erst in den letzten zehn Minuten

Ihren besten Auftritt hat die Ribhouse als Glasur, nicht als Marinade. Pinseln Sie Rippchen erst in den letzten zehn Minuten ein, sonst verbrennt der Zucker über direkter Glut und wird bitter.

Pulled Pork nimmt zwei bis drei Esslöffel nach dem Zupfen auf und bindet die trockenen Fasern wieder zusammen. Für Burger reicht ein Löffel auf das noch heiße Patty, damit die Sauce anzieht. Chicken Wings kommen nach dem Garen in eine Schüssel und werden mit vier Esslöffeln durchgeschwenkt.

Ofenkartoffeln, Maiskolben und Süßkartoffelspalten vertragen sie als Dip daneben, ganz ohne weitere Vorbereitung. Auch in der Pfanne funktioniert sie, wenn das Wetter am Wochenende nicht mitspielt. Im Backofen bei 180 Grad glasiert sie Schweinebauch in der letzten Viertelstunde.

Für ein schnelles Abendessen unter der Woche lohnt sich die Hackfleisch-Variante. Braten Sie 400 Gramm Rinderhack scharf an. Drei Esslöffel Ribhouse und eine halbe Tasse Brühe dazu, dann zehn Minuten einkochen lassen. Auf einem weichen Brötchen ergibt das einen Sloppy Joe, für den sonst eine ganze Gewürzliste nötig wäre.

Aus Erfahrung: Ein Esslöffel Sauce, ein Esslöffel Apfelessig und ein Schuss Wasser ergeben eine dünnere Mopping-Sauce für lange Garzeiten im Smoker. Fruchtiger wird derselbe Abend mit der Pfirsich-Grillsauce, deutlich milder mit der Honig-Grillsauce.

Melasse ist der dunkle Rest vom Zucker

Melasse ist das, was übrig bleibt, wenn aus eingekochtem Zuckerrohrsaft die Kristalle herausgezogen werden. Ein zäher, fast schwarzer Sirup, den lange Zeit niemand haben wollte.

In diesem Rest sammelt sich alles, was der weiße Zucker auf dem Weg zum Kristall verliert. Mineralstoffe, Röstnoten und eine leicht bittere Kante. Genau deshalb greifen die amerikanischen Barbecue-Küchen seit Generationen danach. Was als Abfallprodukt der Zuckerraffination begann, wurde zur Grundzutat einer ganzen Saucenfamilie. Billig war sie obendrein, was in den Südstaaten des 19. Jahrhunderts den Ausschlag gab.

Erst die Melasse gibt einer Grillsauce die dunkle Farbe und den langen Nachhall. Ohne sie bliebe eine rote Tomatensauce mit Essig übrig, die nach zwei Bissen erledigt ist. Der Name Ribhouse verweist auf die amerikanischen Rippchenhäuser, in denen genau diese Art Sauce auf dem Tisch steht.

Bei Easton Reed steht die Melasse gleich dreifach im Rezept: im braunen Zucker, als eigene Zutat mit drei Prozent und indirekt im Invertzuckersirup. Entwickelt wurde die Reihe bei Ryan's Specialties in Augsburg, einem Haus, das seit über zwanzig Jahren amerikanische Feinkost nach Deutschland bringt.

Der Invertzuckersirup hat dabei eine technische Aufgabe, die man erst beim zweiten Glas bemerkt. Invertzucker kristallisiert nicht aus, weil er bereits in Fruchtzucker und Traubenzucker gespalten ist. Eine Sauce mit diesem Anteil bleibt auch nach Wochen im Kühlschrank geschmeidig.

Ohne ihn würde sich am Flaschenboden mit der Zeit ein körniger Satz absetzen. Das ist der Grund, warum viele hausgemachte Barbecuesaucen nach ein paar Tagen sandig wirken. Die Ribhouse bleibt streichfähig, solange die Flasche kühl und dunkel steht.

Rauch aus dem Essig statt aus dem Aroma

Der entscheidende Unterschied zu vielen Grillsaucen steckt in der letzten Zeile der Zutatenliste. Dort steht geräucherter Branntweinessig, nicht Raucharoma.

Der Rauch kommt damit über eine Zutat ins Glas, die selbst schon Säure mitbringt. Er legt sich nicht als separate Note obendrauf, sondern verbindet sich mit dem Essig. Das Ergebnis wirkt runder und weniger nach kaltem Lagerfeuer.

Flüssigrauch trägt in Grillsaucen oft dick auf und überdeckt alles andere. Der geräucherte Essig bleibt dagegen im Hintergrund und lässt Melasse und Knoblauch die Führung. Genau das macht die Ribhouse zu einer Sauce, die man auch löffelweise auf dem Teller verteilen kann.

Eine Einschränkung bleibt: Die Ribhouse ist keine Allzwecksauce für den Kühlschrank. Zu Fisch, zu hellem Geflügel ohne Kruste und zu Gemüsegerichten überdeckt ihre Süße mehr, als sie beiträgt. Ihr Platz ist bei kräftigem Fleisch mit Röstaromen.

Als Mitbringsel zu einer Grilleinladung funktioniert die Flasche besser als eine weitere Beilage. Wer die Bandbreite verschenken möchte, findet im Sortiment von Easton Reed sieben weitere Saucen im gleichen Flaschenformat. Zusammen mit zwei Nachbarsorten ergibt das ein Probierset, das über mehrere Grillabende trägt.

Eine Sauce für alle, die beim Barbecue nicht die Schärfe suchen, sondern die dunkle Süße.

Easton Reed

Hinter Easton Reed steht Ryan's Specialties in Augsburg, ein Haus, das seit über zwanzig Jahren amerikanische Feinkost nach Deutschland holt. Die Marke bündelt, was in der Küche der Südstaaten und der amerikanischen Ostküste auf dem Tisch steht: Barbecuesaucen mit Melasse, Honig oder geräucherter Chipotle, fruchtige Fine Pairings für die Käseplatte, Ketchup jenseits der Standardflasche und Honig-Senf für Wings und Dressings.

Gekocht wird in Europa, nach Rezepturen mit amerikanischer Handschrift. Die Saucen kommen in der schlanken Glasflasche zu 260 Millilitern, die Fine Pairings im 230-Gramm-Glas. Auf jedem Etikett steht das Motto des Hauses: Crafted for the Love of Food.


Nährwertangaben

Nährwertangaben je

100g / ml

Energie (kJ)

770 kJ

Energie (kcal)

181 kcal

Fett

<0,5 g

davon gesättigte Fettsäuren

0 g

Kohlenhydrate

44 g

davon Zucker

42 g

Eiweiß

1,5 g

Salz

0,91 g

Alkoholgehalt

Alkoholgehalt

% vol

Zutaten

Zutaten

Brauner Zucker (Zucker, Melasse), Wasser, doppelt konzentriertes Tomatenmark, Branntweinessig, Invertzuckersirup, Melasse (3%), Senf (2%) (Wasser, Senfkörner, Branntweinessig, Speisesalz, Zucker, Gewürze), Sojasauce (Wasser, Sojabohnen, Speisesalz, Branntweinessig), gerösteter Knoblauch, Ananassaftkonzentrat (4%), geröstete Zwiebel, Speisesalz, geräucherter Branntweinessig

Allergene

Senf und Sojabohnen

Inverkehrbringer

Easton Reed
Ryan's Specialties GmbH & Co. KG
Martinipark, Gebäude C1, Provinostraße 52, 86153 Augsburg

+49 821 455 254 00
info@american-heritage.de
american-heritage.de