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Altes Gewürzamt Ingo Holland Gewürze

Kartoffelstampfgewürz

Gewürze, Saucen & Gewürze

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Verkaufspreis 12,99€ Normaler Preis
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Fragen zu Kartoffelstampfgewürz?

Wir helfen Ihnen gerne zu Altes Gewürzamt Ingo Holland Gewürze weiter.


Kartoffelstampfgewürz. Röstzwiebeln, Rauchsalz und Schabzigerklee für die tolle Knolle.

Das Kartoffelstampfgewürz ist eine Gewürzzubereitung mit Röstzwiebeln, geräuchertem Salz und Schabzigerklee, die Ingo Holland gemeinsam mit Tim Mälzer für Kartoffelgerichte entwickelt hat. Kein neutrales Kartoffelsalz, kein Püree-Fix, kein Universalstreuer.

Das Kartoffelstampfgewürz ist eine Würzmischung des Alten Gewürzamts, die aus Stampf, Ofenkartoffeln und Kartoffelsuppe ein eigenständiges Gericht macht. Ausgerechnet der Kartoffelstampf, das vielleicht schlichteste Gericht der deutschen Küche, hat hier eine eigene Mischung bekommen. Wer das für übertrieben hält, hat noch nicht erlebt, was Röstzwiebeln, Rauchsalz und ein Dutzend Gewürze mit einer zerdrückten Kartoffel anstellen. Aus der Beilage, die sonst nach Butter und wenig mehr schmeckt, wird ein Teller mit Tiefe, Wärme und einer feinen Räuchernote. Entwickelt wurde die Mischung von einem Sternekoch, angeregt hat sie ein Fernsehkoch, der Kartoffeln ernster nimmt als sein Ruf vermuten lässt.

Rauch, Röstzwiebel und ein Hauch Almkäse

Die Mischung schmeckt warm, herzhaft und leicht rauchig, mit süßlichen Röstzwiebeln im Vordergrund und einer würzigen Käsenote im Abgang. Diese Note stammt vom Schabzigerklee, einem alten Alpengewürz, das dem Schweizer Kräuterkäse sein Aroma gibt und hier die Brücke zur Kartoffel schlägt. Kümmel und Koriander sorgen für eine vertraute, fast brotige Würze. Macis, die feingemahlene Muskatblüte, hebt die Erdigkeit der Knolle, ohne sie zu überdecken. Das geräucherte Salz legt über alles einen Hauch von Lagerfeuer. Piment und Pfeffer setzen im Hintergrund eine leise, wärmende Schärfe, die den Stampf nie scharf macht, aber vor der Eintönigkeit bewahrt. Zusammen ergibt das ein Aroma, das an deftige Wirtshausküche erinnert, präziser komponiert, als es dort je serviert würde.

Die Räuchernote ist präsent, nicht dominant. Wer allerdings ein puristisches Püree nach französischer Schule schätzt, nur Butter, Milch und Muskat, wird die Mischung als zu rustikal empfinden. Sie ist für die kernige, deftige Kartoffelküche gemacht, nicht für die feine Gastronomie-Seide.

In der Dose zeigt sich die Mischung grob und abwechslungsreich, mit sichtbaren Zwiebelstücken, ganzen Saaten und dunklen Salzflocken. Beim Öffnen steigt zuerst der Röstzwiebelduft auf, dann der Rauch, zuletzt eine leise Kümmelnote. Schon dieser Dreiklang verrät, wohin die Reise geht: in die herzhafte, wärmende Küche, nicht ins Filigrane.

Der Stampf ist erst der Anfang

Die Mischung würzt alles, was aus Kartoffeln wird, vom Stampf über Bratkartoffeln bis zur Suppe. Für den klassischen Stampf garen Sie überwiegend festkochende Kartoffeln in Salzwasser, geben Butter oder Olivenöl dazu und zerdrücken alles grob mit der Gabel. Dann einen halben Teelöffel der Würzmischung darüberstreuen, unterheben, kurz ziehen lassen, abschmecken. Ofenkartoffeln bestreichen Sie vor dem Backen mit Öl und einer Prise der Mischung. In der Kartoffelsuppe ersetzt ein Teelöffel das übliche Räucherspeck-Fundament, das macht sie auch für die vegetarische Küche interessant. Bratkartoffeln bekommen die Würze in der letzten Minute, zusammen mit einem Stich Butter.

Die Wahl der Kartoffelsorte entscheidet dabei über die Textur. Überwiegend festkochende Sorten wie Laura oder Belana ergeben einen stückigen Stampf mit Biss, an dem die groben Gewürzstücke haften bleiben. Mehligkochende Sorten zerfallen feiner, nehmen die Würze dafür gleichmäßiger auf, das Ergebnis wird cremiger und milder. Für den vollen Effekt der Mischung empfehlen wir die stückige Variante. Eine Rezeptidee darüber hinaus: Braune Butter aufschäumen, einen halben Teelöffel der Würze einrühren und über den fertigen Stampf ziehen. Die Nussigkeit der Butter verstärkt die Röstzwiebelnote deutlich.

Auch jenseits der Kartoffel funktioniert das Prinzip: Süßkartoffeln, Kürbispüree und Pastinaken vertragen die rauchige Röstzwiebelnote ebenso gut. Für Pommes und Wedges greifen Sie eher zum Gewürzsalz für Frittiertes aus derselben Manufaktur, für Gemüsepfannen zum Gemüsegewürz.

Gut zu wissen: Die Mischung enthält bereits Salz, auch geräuchertes. Vorsicht beim Nachsalzen, erst am Ende abschmecken. Sparsam dosiert reicht die Dose für viele Wochen, denn ohne Rieselhilfen ist die Zubereitung konzentrierter als handelsübliche Streuwürzer. Lagern Sie sie dunkel und trocken, dann bleiben die Röstzwiebeln knusprig und das Aroma über Monate stabil. Direkt über dem dampfenden Topf gestreut, zieht die Mischung dagegen Feuchtigkeit und verklumpt mit der Zeit. Besser mit trockenem Löffel entnehmen.

Zwei Köche, eine Knolle

Das Kartoffelstampfgewürz entstand in Zusammenarbeit zwischen Ingo Holland und Tim Mälzer, zwei Köchen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Hier der fränkische Sternekoch, der sein Restaurant mit Michelin-Stern und 18 Gault-Millau-Punkten führte, bevor er sich 2007 ganz seiner Gewürzmanufaktur in Klingenberg widmete. Dort der Hamburger Fernsehkoch, der die ehrliche Alltagsküche zu seiner Marke gemacht hat. Getroffen haben sich beide bei der Kartoffel, einem Produkt, das in deutschen Küchen täglich auf dem Tisch steht und trotzdem selten ernst genommen wird.

Die Mischung trägt die Handschrift beider. Von Mälzer kommt der unkomplizierte Anspruch, dass ein Gericht ohne Aufwand besser werden soll. Von Holland kommt die Präzision in der Komposition, jede der gut zehn Zutaten hat eine Aufgabe. Röstzwiebeln bringen Süße, Rauchsalz die Tiefe, Schabzigerklee den Wiedererkennungswert. Seit Hollands Tod 2022 führt sein Sohn Kilian die Manufaktur am Main fort. Wir führen die Klingenberger Gewürze seit 2009 und haben den Stampf mit dieser Mischung öfter auf dem Tisch, als wir zugeben möchten.

Der Schabzigerklee verdient dabei einen zweiten Blick. Das unscheinbare Kraut, auch Brotklee genannt, wächst seit Jahrhunderten im Alpenraum und würzt dort Käse und Bauernbrot. In Südtirol gehört es ins Vinschgerl, in der Schweiz in den grünen Zigerkäse. Dass es einer Kartoffelmischung ihren Wiedererkennungswert gibt, ist eine Idee, die man erst versteht, wenn man beides zusammen probiert hat. Genau solche Querverbindungen machten Holland zum gefragten Gewürzentwickler für Kollegen aus der Spitzengastronomie.

Vom Beilagen-Dasein zum Hauptdarsteller

Was diese Gewürzzubereitung von anderen Kartoffelgewürzen unterscheidet, ist ihre Richtung. Die meisten Produkte dieser Kategorie sind Salzmischungen mit etwas Paprika, gedacht als Streuwürze über das fertige Gericht. Hier dagegen wurde eine Komposition für ein konkretes Gericht entwickelt, mit Röstzwiebeln als geschmackstragendem Kern statt als Alibi-Zutat. Als Mitbringsel zu einem rustikalen Abendessen macht die Dose mehr her als eine Flasche Wein. Wer einem Kartoffelliebhaber eine Freude machen will, liegt hier selten falsch. Ein Geschenk mit eingebautem Rezept, denn die Zubereitung steht in drei Sätzen fest. Auch am Buffet eines Grillabends bewährt sich die Mischung, über Folienkartoffeln gestreut, neben Quark und Kräuterbutter. Dort beantwortet sie ganz nebenbei die Frage, warum die Kartoffeln diesmal so gut waren.

Bringen Sie den Stampf zurück in die Mitte des Tellers, dort, wo er mit dieser Würze hingehört.

Altes Gewürzamt - Ingo Holland Gewürze

Altes Gewürzamt von Ingo Holland steht für kompromisslose Qualität und meisterhafte Gewürzmischungen. Der ehemalige Sternekoch entwickelte aus Leidenschaft eine Gewürzmanufaktur, die heute von Spitzenköchen und Hobbyköchen gleichermaßen geschätzt wird – für echten Geschmack ohne Kompromisse.


Nährwertangaben

Nährwertangaben je

100g / ml

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Energie (kcal)

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Fett

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davon gesättigte Fettsäuren

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Kohlenhydrate

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davon Zucker

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Salz

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Alkoholgehalt

Alkoholgehalt

% vol

Zutaten

Zutaten

Röstzwiebeln (mit Öl, Salz), Bergkernsalz, Korianderkörner, Kümmel, Macis, schwarzer Pfeffer, Schabzigerklee, Salish Alderwood Rauchsalz, Kreuzkümmel, Knoblauch, Piment, Allergene: Spuren von GLUTEN, WEIZENmehl (Röstzwiebeln), Kann Spuren von SENF und SELLERIE enthalten,

Allergene

Inverkehrbringer

Altes Gewürzamt - Ingo Holland Gewürze
Altes Gewürzamt GmbH Ingo Holland
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