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Prisecco Manufaktur Jörg Geiger

Manufaktur Jörg Geiger

Don't call me Gin

Vierfach destillierter Apfelbrand mit 78 Botanicals, Tonkrug, 500 ml

Normaler Preis 42,90€
Verkaufspreis 42,90€ Normaler Preis
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Alb Kümmel im Tonkrug
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Wehmut Apfel-Wermut
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Don't call me Gin. Apfelbrand, Wacholder und 78 Botanicals im Tonkrug.

Don't call me Gin ist eine Spirituose der Manufaktur Jörg Geiger aus vierfach destilliertem Apfelbrand mit 78 Botanicals, abgefüllt im schwarzen 0,5-Liter-Tonkrug. Kein London Dry, kein aromatisierter Obstler, kein Likör.

Don't call me Gin ist ein Wacholderdestillat von Jörg Geiger, das auf Apfelbrand statt auf Neutralalkohol basiert und deshalb rechtlich kein Gin sein darf. Wer das Glas an die Nase hebt, erwartet Wacholder. Zuerst kommen aber Rose und Holunderblüte, dann Zitronenverbene und das harzige Grün der Douglasie. Der Wacholder meldet sich erst am Gaumen, Seite an Seite mit grünem Apfel.

Apfel und Wacholder auf Augenhöhe

Der Duft ist floral, geprägt von Zitronenverbene, Douglasie und Mädesüß. Im Mund zeigt sich eine geradlinige Apfel-Wacholder-Kombination mit dezenten Gerbstoffnoten. Bronzefenchel gibt dem langen, wärmenden Finale eine leichte Süße.

Die Jury des World-Spirits Award beschrieb außerdem wachsige Apfelschale, Zitrus, Minze und Wiesenkräuter. Sie vergab 91 Punkte und eine Goldmedaille. Die Textur ist dichter als bei einem Gin aus Getreidealkohol. Der Apfelbrand bringt eigenes Aroma und eigenen Gerbstoff mit.

Wer einen klassischen, wacholderbetonten Gin für den Gin Tonic sucht, wird hier irritiert sein. Der Wacholder spielt mit, führt aber nicht. Das ist gewollt und steht bereits im Namen.

Geben Sie ihm im Glas etwas Zeit. Mit jeder Minute verschiebt sich das Bild: erst Blüten, dann Zitrus und Kräuter, zuletzt Fenchel und Süßholz. Bei 78 Zutaten ist das kein Zufall, sondern das eigentliche Vergnügen.

Pur, mit leichtem Tonic oder mit Prisecco

Am meisten zeigt er pur bei Zimmertemperatur oder auf einem großen Eiswürfel mit einer Orangenzeste. So lassen sich die Kräuter nacheinander entdecken. Vier Zentiliter genügen.

Für den Longdrink empfiehlt die Manufaktur feingliedrige Tonics. Ein kräftig bitteres oder stark aromatisiertes Tonic ist nicht geeignet. Es überdeckt die floralen Noten, für die Sie diese Flasche gekauft haben. Rechnen Sie mit einem Teil Spirituose auf drei Teile Tonic.

Unser Tipp: Die Empfehlung aus Schlat lautet, mit den hauseigenen alkoholfreien Cuvées aufzugießen. Die Cuvée Nr. 23 mit Rhabarber, Apfel und Blüten betont die blumige Seite. Die Cuvée Nr. 20 mit Mostbirne, Wacholder und Schlehe verstärkt den Wacholder.

Für einen Martini ist er eine interessante, aber eigenwillige Wahl. Mit einem trockenen Wermut im Verhältnis fünf zu eins entsteht ein Drink mit deutlicher Apfelnote. Eine Zitronenzeste passt dazu besser als die Olive.

Warum er nicht Gin heißen darf

Die europäische Spirituosenverordnung verlangt für Gin einen Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs, also geschmacksneutralen Alkohol. Ein Apfelbrand ist das Gegenteil davon. Er wird gerade wegen seines Eigengeschmacks gebrannt. Jörg Geiger hat aus dieser Vorschrift den Namen gemacht.

Die Entscheidung für den Apfel liegt nahe, wenn die eigene Brennerei von Streuobstwiesen umgeben ist. Der Brand wird vierfach destilliert, bis er fein genug ist, um 78 Zutaten zu tragen. Darunter sind Klassiker wie Wacholder, Angelikawurzel, Kardamom und Zitronenschale. Hinzu kommen Gewächse aus der Umgebung: Douglasienspitzen, Schlehenblüte, Weißdorn, Mädesüß, Waldmeister und Vogelmiere.

Die Manufaktur führt ihn unter dem Kürzel AG. Abgefüllt wird in eine schwarze Steinzeugflasche, die das Destillat vollständig vor Licht schützt. Solche Krüge kennt man von altem Genever und Steinhäger.

Mehrfaches Destillieren macht einen Brand feiner und reiner. Mit jedem Durchgang trennt der Brenner unerwünschte Bestandteile ab. Übrig bleibt ein Destillat, das den Apfel noch erkennen lässt, aber Raum für die Botanicals bietet.

Für Sammler mit vollem Gin-Regal

Diese Flasche ist ein Geschenk für Menschen, die schon zehn Gins besitzen und den elften nicht brauchen. Sie erzählt eine Geschichte über Obstbrand, Lebensmittelrecht und schwäbischen Eigensinn. Der Tonkrug fällt in jeder Hausbar auf.

Als erste und einzige Flasche für Gin Tonic ist er nicht gedacht, dafür ist er zu eigenwillig. Wer die Apfelbasis ohne Botanicals kennenlernen möchte, probiert den im Kastanienfass gereiften Apfelbrand aus demselben Haus.

Der Tonkrug ist undurchsichtig, den Füllstand sehen Sie nicht. Wiegen Sie die Flasche in der Hand, bevor Gäste kommen. Einmal geleert, taugt sie als Vase.

Ein Wacholderbrand für alle, die bei Gin längst alles zu kennen glauben und sich gern eines Besseren belehren lassen.

Manufaktur Jörg Geiger

Die Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat in der Schwäbischen Alb keltert aus alten Apfel- und Birnensorten von Streuobstwiesen außergewöhnliche, alkoholfreie Priseccos. Ergänzt mit Kräutern, Blüten und Gewürzen entstehen komplexe, feinperlende Genussgetränke. Ob Prisecco, Craft Cider, Champagner Bratbirne oder Wermut – Geigers Produkte setzen Maßstäbe für alkoholfreien Genuss mit Tiefe und Charakter.


Nährwertangaben

Nährwertangaben je

100g / ml

Alkoholgehalt

Alkoholgehalt

46,0% vol

Zutaten

Allergene

Inverkehrbringer

Manufaktur Jörg Geiger
Manufaktur Jörg Geiger GmbH
Eschenbacherstraße 1, 73114 Schlat (Göppingen), Deutschland

+49 7161 999 02 24
info@manufaktur‑joerg‑geiger.de
manufaktur‑joerg‑geiger.de

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