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Faude feine Brände

Schwarzer Johannisbeerlikör

Cassis-Likör aus schwarzen Johannisbeeren, Kaiserstuhl, 0,5 l

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Schwarzer Johannisbeerlikör. Cassis vom Kaiserstuhl, tiefrot und fruchtsauer.

Schwarzer Johannisbeerlikör ist ein Cassis-Likör von Faude feine Brände, gebrannt aus hofeigenen schwarzen Johannisbeeren am Kaiserstuhl. Kein klebriger Dessertlikör, kein aromatisiertes Konzentrat, kein parfümierter Sirup, sondern reife Cassis-Frucht mit lebendiger Säure.

Schwarzer Johannisbeerlikör ist die badische Lesart der klassischen Crème de Cassis, gewonnen aus dem Saft vollreifer schwarzer Johannisbeeren. Im Glas steht er tief rubinrot, an den Rändern fast schwarz. Schon beim Einschenken steigt ein Duft nach Beerengarten und feuchtem Waldboden auf. Am Gaumen führt die dunkle Frucht, die Süße bleibt im Hintergrund. Der Nachhall ist lang, herb und sauber. Wer Cassis bisher nur als süßen Sirup kannte, erlebt hier die andere Seite der Beere.

Dunkle Cassis-Frucht, klare Säure, wenig Süße

Der Cassis-Likör schmeckt nach reifen schwarzen Johannisbeeren, mit der typischen Würze und einer Spur Blattgrün. In der Nase liegt erdige Frucht, vertraut aus einem alten Beerengarten. Dazu kommt ein dunkler Ton, der an Brombeere und feuchtes Laub erinnert.

Im Mund wirkt der Likör samtig, ohne schwer zu werden. Die Frucht ist dicht, fast wie eingekochte Johannisbeeren, doch sie bleibt klar konturiert. An der Glaswand zieht der Likör langsame Schlieren, ein Zeichen für die dichte Textur.

Die Säure trägt die Frucht und hält den Likör wach, statt ihn ins Klebrige kippen zu lassen. Die Süße ist bewusst zurückgenommen, der Alkohol fügt sich ruhig ein. Wer einen lieblichen, sirupsüßen Likör erwartet, wird den Faude als zu herb empfinden. Das ist keine Schwäche, sondern Florian Faudes klare Linie: Frucht vor Zucker.

Vom Kir Royal bis über das Vanilleeis

Gut gekühlt bei sechs bis acht Grad zeigt der Cassis-Likör seine Frucht am klarsten. Pur passt er in ein kleines Glas nach dem Essen, oder auf Eis mit etwas Zitronenschale als Aperitif. Aus dem Kühlschrank serviert, wirkt er straffer und frischer.

Für einen Kir Royal geben Sie 1,5 cl in ein Sektglas und füllen mit trockenem Sekt auf. Mit stillem Weißwein wird daraus ein klassischer Kir, mit Tonic ein langer Drink auf Eis. Für einen sommerlichen Cassis Spritz mischen Sie 2 cl mit Prosecco und einem Spritzer Soda über Eis.

Ein Esslöffel über Vanilleeis oder zu dunkler Schokoladenmousse bricht die Süße mit Beerensäure auf. Auch über Käsekuchen oder zu Panna Cotta setzt er einen herben Kontrapunkt. Wer die Brennerei kennenlernen möchte, findet bei uns weitere Spirituosen vom Kaiserstuhl.

Unser Tipp: Schon ein kleiner Schuss färbt und würzt, der Likör ist ergiebig. Zum Kochen herzhafter Saucen ist er nicht gedacht, seine Säure gehört ins Glas. Im Vergleich zu vielen anderen Fruchtlikören bleibt er deutlich trockener.

Vom Brennrecht der Eltern zur Frucht im Glas

Florian Faude führt seine Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl, wo er 2006 den Betrieb der Eltern übernahm. Den Hof samt altem Brennrecht hatten sie in den 1980er-Jahren erworben, 2017 kam eine neue Brennerei dazu. Der gelernte Winzer arbeitet nur mit Obst aus der Region, frisch gelesen und frisch verarbeitet.

Für seine Brände und Geiste ist Faude über Baden hinaus bekannt, etwa für Gurke, Rote Beete oder Blutorange. In guten Bars gehören seine Flaschen längst zum Repertoire. Mit seinen Likören rückt er die Frucht in den Mittelpunkt, nicht den Zucker.

Für den Likör wird der Saft schwarzer Johannisbeeren mazeriert, also mit Alkohol ausgezogen und schonend veredelt. Die Beeren ziehen mehrere Wochen kühl im Alkohol, ohne Hitze, damit die Frucht frisch bleibt. Aromen, Farbstoffe oder Fruchtkonzentrat kommen nicht hinein, im Glas bleibt nur, was vom Strauch kam.

Der Kaiserstuhl ist vulkanischen Ursprungs und eine der wärmsten Ecken Deutschlands. Auf den Lössböden reifen Beeren und Trauben mit viel Sonne und Würze. Die Crème de Cassis selbst stammt aus dem Burgund, wo sie den Kir prägt und klassisch auf den Weißwein Aligoté trifft. Benannt ist der Kir nach Félix Kir, einem Priester und Bürgermeister von Dijon.

Frucht statt Zucker, Handwerk statt Aroma

Was diesen Likör von vielen Cassis-Produkten trennt, ist die Herkunft aus einer einzigen Ernte. Kein Industrieansatz, kein zugekauftes Konzentrat, sondern der Saft vom eigenen Hof. Genau das macht Schwarzer Johannisbeerlikör von Faude zu mehr als einem Likör für danach.

Als Geschenk trifft er Liebhaber von Kir Royal und Gastgeber, die einen Aperitif mit Charakter schätzen. Zum sommerlichen Essen im Garten passt er ebenso wie zum Dessert im Winter. Wer regionale Spirituosen mag, findet hier ein Stück Kaiserstuhl in der Flasche.

Ein Cassis-Likör für alle, die den Aperitif ernst nehmen und im Kir Royal echte Frucht erwarten statt parfümierter Süße.

Faude feine Brände

Faude feine Brände, Hausbrennerei am Kaiserstuhl, steht seit 2006 für feinste Obstbrände aus Baden-Württemberg. Florian Faude, gelernter Winzer, entdeckte seine Leidenschaft fürs Brennen und macht Obstbrände wieder modern. Klassiker wie Kirsch, Williams, Mirabelle und Apfel sowie außergewöhnliche Zitrus- und Gemüse-Geiste zeigen sein Gespür für Aromen und Qualität.


Nutritional Information

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18% vol

Ingredients

Allergens

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Faude feine Brände
Faude Feine Brände Florian Faude
Kirchstr. 10, 79268 Bötzingen, Deutschland

+49-7663-6075255
office@faude-feine-braende.com
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