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Antica Bottega Siciliana

Sulla-Honig aus Sizilien

Milder Sortenhonig aus der Süßklee-Blüte Westsiziliens

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Sulla Honig aus Sizilien. Ein leiser Blütenhonig von einer lauten Insel.

Sulla Honig aus Sizilien ist ein heller, milder Sortenhonig aus der Frühjahrsblüte des Kronen-Süßklees rund um Trapani. Kein dunkler Würzhonig, keine aromatisierte Honigzubereitung, keine anonyme Großabfüllung — sondern reine Blütentracht aus Westsizilien.

Sulla Honig aus Sizilien ist ein sortenreiner Blütenhonig von Antica Bottega Siciliana, gesammelt aus den purpurroten Blüten des Kronen-Süßklees. Sizilien verbindet man mit Intensität: Blutorangen, Kapern, Meersalz, dunkel gerösteter Espresso. Ausgerechnet hier, zwischen den Salinen von Trapani und den Hügeln des Hinterlands, entsteht einer der mildesten Honige Italiens. Hellgolden läuft er vom Löffel, der Duft bleibt dezent, die Süße klar und weich. Wer den Süden im Glas erwartet, bekommt stattdessen den Frühling. Dieser Widerspruch ist kein Zufall — er ist Botanik. Und er macht dieses Glas zu einer stillen Ausnahme im Regal der Sortenhonige.

So mild kann sizilianischer Honig sein

Sulla-Honig zählt zu den hellsten und mildesten Sortenhonigen des Mittelmeerraums: zarte Süße, feine florale Noten, ein sauberer Abgang ohne Bitterkeit. Im Glas zeigt er sich strohgold bis elfenbeinfarben, je nach Alter der Charge. Der Duft trägt Wiesenblüten, einen Hauch frisches Heu und eine grüne Kräuternote. Halten Sie das Glas gegen das Licht: Frische Chargen leuchten wie heller Bernstein, ältere werden opak und zart pastellgelb.

Am Gaumen setzt eine weiche, klare Süße ein — fast ohne Säure, ganz ohne Schärfe. Der Abgang bleibt kurz und sauber, nichts klebt nach, nichts kratzt. Mit Akazienhonig teilt er die Milde, bringt aber deutlich mehr Blütencharakter mit als dessen neutrale Süße. Sein Zuckerprofil enthält mehr Fruchtzucker als Traubenzucker. Deshalb bleibt der Honig nach der Schleuderung monatelang flüssig, bevor er fein und cremig auskristallisiert. Flüssig wirkt er seidig auf der Zunge, kristallisiert lässt er sich streichen wie weiche Butter. Beide Zustände sind Momentaufnahmen desselben naturbelassenen Honigs — kein Qualitätsunterschied, nur Zeit.

Diese Milde hat eine Kehrseite. Wer die herbe Kraft eines Kastanienhonigs oder die dunkle Würze eines Waldhonigs sucht, wird den Sulla als zu still empfinden. Auch als markanter Gegenspieler zu Blauschimmelkäse taugt er kaum — dafür fehlt ihm die Wucht. Er ist die Nuance, nicht das Statement — und genau dafür gemacht.

Vom Frühstückstisch bis zur Käseplatte

Milder Honig wirkt dort, wo er nicht gegen kräftige Aromen ankämpfen muss — genau so setzen Sie den Sulla ein. Morgens genügt ein Teelöffel über griechischem Joghurt mit gerösteten Mandeln und etwas Zimt. Auf Sauerteigbrot mit gesalzener Butter entsteht aus drei Zutaten ein kleines Dessert. Neben einer Orangenmarmelade aus Sizilien ergänzt er den Frühstückstisch, ohne mit ihr zu konkurrieren.

Zur Käseplatte reichen Sie ihn zu jungem Pecorino, Primo Sale oder mildem Ziegenfrischkäse. Die zarte Süße hebt das Salz des Käses an, ohne dessen Eigengeschmack zu verdrängen. Für ein Zitrusdressing verrühren Sie einen Teelöffel Sulla-Honig mit drei Esslöffeln Olivenöl und dem Saft einer halben Zitrone. Das Ergebnis passt zu Fenchelsalat mit Orangenfilets, einem Klassiker der westsizilianischen Küche. Über Vanilleeis mit gesalzenen Pistazien ersetzt ein Löffel dieses Honigs jede Dessertsauce. Auch zu ofenwarmem Ziegenkäse oder Crêpes mit Zitronenabrieb behauptet sich seine florale Note. Im Getränk funktioniert er ebenfalls, solange die Flüssigkeit nur trinkwarm ist. Ein Teelöffel in lauwarmer Mandelmilch oder mildem Weißtee süßt, ohne den Charakter des Getränks zu überdecken.

Gut zu wissen: Bei Käse gilt die Faustregel: milder Honig zu jungem Käse, kräftiger Honig zu langer Reifung. Zu zwei Jahre gereiftem Pecorino oder in dunkle Marinaden passt ein kräftigerer sizilianischer Wildblütenhonig besser. Zum Backen ist der Sulla ebenfalls weniger geeignet — Ofenhitze nimmt ihm die floralen Noten, übrig bleibt reine Süße. Verwenden Sie ihn dort, wo sein Aroma unversehrt ankommt: kalt, lauwarm oder als letzter Schliff.

Warum es Sulla-Honig fast nur im Süden gibt

Die Sulla, botanisch Sulla coronaria, wächst auf den schweren Kalk- und Tonböden des Mittelmeerraums — nördlich von Mittelitalien wird sie selten. Auf Sizilien überzieht sie von April bis Juni ganze Hügelzüge mit purpurroten Blütenkerzen. Zwischen den Salinen an der Küste und den Weinbergen des Hinterlands finden die Bienen dann ein kurzes, üppiges Nektarangebot. Bauern säen die Hülsenfrüchtlerin seit Jahrhunderten als Viehfutter, denn ihre Wurzeln binden Stickstoff und beleben magere Böden. Dass ihre nektarreichen Blüten nebenbei Bienenweide sind, ist der genussvollere Teil dieser Geschichte. Mit dem Rückgang des traditionellen Futteranbaus sind reine Sulla-Flächen seltener geworden — und mit ihnen dieser Honig.

Sortenreiner Honig entsteht nur mit präzisem Timing. Imker stellen ihre Völker direkt an die blühenden Sulla-Flächen und schleudern unmittelbar nach dem Ende der Blüte. Tracht heißt das Nektarangebot einer Pflanzenart während ihrer Blüte — beim Sulla sind das nur wenige Wochen. Wird zu spät geerntet, mischen sich andere Blüten ein, und die Sortenreinheit ist dahin. Sulla zählt daher zur Frühjahrsernte der Imker, geschleudert lange vor Kastanie und Eukalyptus.

Hinter dem Glas steht kein Honig-Konzern, sondern ein Kuratorenprojekt aus Trapani. Gründer Salvatore Novara arbeitete lange auf dem italienischen Festland und in Frankreich, bevor er in seine Heimatstadt zurückkehrte. Heute wählt er bei kleinen Erzeugern Westsiziliens aus, was nach überlieferten bäuerlichen Rezepten und Verfahren entsteht. Der Sulla-Honig stammt aus dieser Auswahl: kleine Chargen statt Industriemaßstab, ein Imkerprodukt mit klarer Herkunft. Für Sie heißt das: Jedes Glas trägt die Handschrift einer Imkerei, nicht den Durchschnitt eines Tanklagers.

Herkunft im Glas statt Mischung aus aller Welt

Viele Honige im Handel sind Verschnitte aus mehreren Ländern — dieser stammt aus einer Blüte, einer Region, einer Saison. Ein Blick auf gängige Etiketten zeigt oft die Angabe „Mischung von Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern". Beim Sulla von Antica Bottega Siciliana lässt sich die Herkunft dagegen auf Westsizilien eingrenzen. Das 250-Gramm-Glas bleibt bewusst klein: Sortenhonig einer kurzen Blüte gibt es nicht in beliebiger Menge. Ist eine Ernte ausverkauft, kommt Nachschub erst mit der nächsten Blüte im Frühjahr.

Als Geschenk ersetzt er die übliche Flasche Wein — persönlicher, länger haltbar und auch für Gastgeber ohne Alkohol passend. Er begleitet den Dank an Gastgeber ebenso wie ein Genusspaket zum Geburtstag oder zur Einweihung. Für ein sizilianisches Frühstück im Korb kombinieren Sie ihn mit weiteren Spezialitäten aus der Kollektion von Antica Bottega Siciliana. Ein Honig zum Verschenken an Menschen, die Feinheit bemerken — und zum Behalten, wenn Sie selbst dazugehören.

Ein stilles Glas aus Westsizilien — für alle, die Honig als feine Nuance schätzen und nicht als große Geste.


Nutritional Information

Nutritional information per

100g / ml

Energy (kJ)

1268 kJ

Energy (kcal)

303 kcal

Bold

0 g

of which saturates

0 g

Carbohydrates

80,3 g

of which sugars

80,3 g

Protein

0,6 g

Salt

0 g

Alcohol content

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% vol

Ingredients

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Sulla-Honig

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