Zartbitterschokolade mit Pistazien von Dolfin. Geröstete Pistazien und rosa Salz in dunkler Schokolade.
Zartbitterschokolade mit Pistazien heißt eine Wintertafel der belgischen Marke Dolfin. In 70 g dunkler Schokolade mit wenigstens 60 Prozent Kakao stecken 8 Prozent geröstete Pistazien und 0,2 Prozent rosa Salz aus dem Punjab. Sie gehört zur Vintage Winter Collection.
Drei Schneeschuhwanderer ziehen auf der Verpackung durch ein weites Tal. Hinter ihnen steht eine tiefe Sonne über den Bergen, der Himmel ist lachsrosa gefärbt. Auf Französisch heißt die Sorte schlicht „Pistaches“. In der Tafel treffen nussige Kerne auf dunklen Kakao und eine Spur Salz.
Herb, nussig und leicht salzig
Mit 60 Prozent Kakao liegt die Tafel zwischen milder Zartbitter- und kräftiger Edelbitterschokolade. Sie schmeckt deutlich nach Kakao, ist aber nicht streng. Die leichte Süße bleibt im Hintergrund.
Die gerösteten Pistazien bringen einen festen Biss und ein mildes, leicht süßliches Nussaroma mit. Ihr Grün zeigt sich an jeder Bruchkante. Das rosa Salz aus dem Punjab ist nur schwach zu schmecken und verstärkt vor allem das Röstaroma der Kerne.
Botanisch gehören Pistazien zu den Sumachgewächsen und sind mit Cashew und Mango verwandt. Ihr Grün stammt vom Chlorophyll im Kern. Beim Rösten wird die Farbe etwas matter, das Aroma dafür kräftiger.
Das rosa Salz wird im Salzgebirge im Punjab im Norden Pakistans abgebaut. Im Handel heißt es oft Himalayasalz. Seine Farbe kommt von Spuren von Eisenoxid.
Wer eine Schokolade mit cremiger Pistazienfüllung erwartet, liegt hier falsch. Die Pistazien stecken als Stücke in einer festen Tafel. Für Menschen mit Nussallergie ist die Schokolade nicht geeignet. Sie kann außerdem Spuren von Milch, Gluten, Ei und Sesam enthalten.
Zum Espresso, zum Käse, in die Küche
Ein Stück nach dem Essen passt gut zu einem Espresso oder Ristretto. Röstaromen von Kaffee und Pistazie ergänzen sich, der Kakao verbindet beides.
Auf einer Käseplatte sorgt die Tafel für einen interessanten Kontrast. Probieren Sie sie zu einem jungen Pecorino oder einem cremigen Ziegenkäse. Ein Glas Tawny Port oder Vin Santo rundet die Kombination ab.
In der Küche lassen sich grob gehackte Stücke über Grießbrei, Milchreis oder ein Schokoladendessert streuen. Geschmolzen ergibt die Tafel einen dunklen Guss mit kleinen grünen Punkten, etwa für Gugelhupf oder Brownies.
Zu Weihnachten lässt sich die Tafel auch in Stücke brechen und mit Datteln, getrockneten Feigen und Walnüssen auf einem kleinen Teller anrichten.
Gut zu wissen: Stellen Sie die Tafel vor dem Brechen nicht in den Kühlschrank. Gekühlte Schokolade splittert stark, und die Pistazienstücke lösen sich leicht heraus. Bei Zimmertemperatur bricht sie sauber entlang der Rippen.
Die Winterreihe von Dolfin
Die Tafel gehört zur Vintage Winter Collection, einer Reihe von 70-g-Tafeln mit nostalgischen Winterillustrationen. Jedes Motiv zeigt eine andere Szene in den Bergen. Die Sorten reichen von dunkler Schokolade mit Salz bis zu Milchschokolade mit Nougat.
Wer dunkle Schokolade mit Salz mag, findet in der Zartbitterschokolade mit Himalayasalz eine noch herbere Variante mit 70 Prozent Kakao. Eine fruchtig-würzige Alternative ist die Zartbitterschokolade mit Orange und Gewürzen.
Lagern Sie die Tafel trocken und bei gleichmäßiger Temperatur unter 20 °C. Nüsse in Schokolade halten sich gut, verlieren bei Wärme aber schneller an Knackigkeit.
Belgische Schokolade aus Baulers
Die Manufaktur in Baulers bei Nivelles verarbeitet ihre Schokolade mit reiner Kakaobutter. Das Hausprinzip „The Art of Blending“ meint, dass Kerne, Gewürze oder Salz nicht aufgestreut, sondern mit der Masse vermengt werden. Bei dieser Sorte sehen Sie das an den Pistazienstücken im Bruch.
Zum Programm Cocoa Act 4 gehören die Unterstützung von Kakaobauern, ein eigenes Fermentationszentrum in der Elfenbeinküste und transparente Lieferketten. Dolfin hat es im Jahr 2021 ins Leben gerufen.
Mehr Tafeln der Marke zeigt unsere Übersicht zu Dolfin.
Eine dunkle Wintertafel, in der Pistazien und eine Prise Salz den Ton angeben.